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Spinatspätzle

Selbstgemachte Spinatspätzle – Glutenfrei und laktosefrei: Sie sehen nicht nur super lecker aus, sondern überzeugen mit einer perfekten Konsistenz und einem fein würzigen Geschmack.

 

Seit über 10 Jahren verbringen meine Eltern ihre Urlaube auf einem Campingplatz in Hagnau am Bodensee. Ich war deshalb auch schon oft an diesem schönen Fleckchen Erde. Die schwäbischen Spätzle haben mich schon immer begeistert und durch unseren Bezug zum Schwabenland haben wir sie zu Hause auch immer selbst gemacht. Seit ich nun aber andere Mehle benutzen muss habe ich mich an mein altbewährtes Spätzlerezept nicht mehr heran getraut. Jetzt weiß ich: Das war absolut unnötg!

Spinatspätzle

Meine Spätzle schmecken auch glutenfrei einfach wunderbar. Schon die saftig grüne Farbe hat mich begeistert. Auch geschmacklich und von der Konsistenz können sie überzeugen. Solltet ihr keinen Spinat mögen könnt ihr ihn natürlich auch weg lassen. Ich werde auch noch weitere Spätzlerezepte ausprobieren und mit euch teilen, da ist bestimmt für Jeden was dabei. Den Spätzlehobel habe ich mir am Bodensee gekauft. Falls ihr keinen habt gibt es die Hobel bei Amazon oder in Fachgeschäften. 

Spinatspätzle

Die Spätzle haben sogar einen echten Schwaben überzeugt, ein Freund vom Bodensee hat sie getestet und für hervorragend befunden 🙂 Die Spätzle sind sehr schnell gemacht und in der Herstellung absolut kein Hexenwerk. Wichtig ist nur, dass der Teig mit einem Holzkochlöffel so lange gerührt wird, bis er Blasen schlägt. Dann hat er die perfekte Konsistenz. Probiert das Rezept unbedingt aus und schickt mir Fotos über Facebook oder Instagram oder hinterlasst mir einen Kommentar. Ich freue mich auf euer Feedback 🙂

Eure Fabienne

Spinatspätzle
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Prep Time
15 min
Cook Time
5 min
Total Time
30 min
Prep Time
15 min
Cook Time
5 min
Total Time
30 min
Spätzle
  1. 340 g glutenfreies Mehl ("Mix it" - Schär)
  2. 60 g Polenta (Maisgrieß)
  3. 7 Eier
  4. 1 TL Guarkernmehl
  5. 50 ml Sprudelwasser
  6. 100 g frischer Spinat
  7. Muskat, Salz und Pfeffer nach Bedarf
Tomatensoße
  1. 7 große Tomaten
  2. 3 Lauchziwebeln
  3. 1 Knoblauchzehe
  4. 2 EL Reissirup oder anderes Süßungsmittel
  5. 2 EL Tomatenmark
  6. 1 EL Maisstärke
  7. Basilikum nach Bedarf
  8. Gewürze nach Bedarf
Spätzle
  1. Den Spinat waschen und pürieren.
  2. Einen Topf mit warmen, gesalzenen Wasser füllen und zum Kochen bringen.
  3. Mehl, Guarkernmehl und Polenta mischen.
  4. Die Eier nach und nach unterrühren. Wichtig hierbei: Der Teig muss Blasen schlagen. Ich nehme hierfür einen Holzkochlöffel und keinen Handmixer oder Ähnliches.
  5. Wenn alle Eier untergeschlagen sind und der Teig trotzdem noch etwas fest ist, kommt etwas Sprudelwasser dazu.
  6. Am Ende den pürierten Spinat und die Gewürze unterrühren.
  7. Den Spätzlehobel auf den Topf mit dem kochenden Wasser legen und den Teig nach und nach hinein geben.
  8. Die Spätzle schwimmen oben wenn sie fertig sind. Sie brauchen zwischen 3-6 Minuten. Ihr könnt auch einfach eine probieren, um herauszufinden ob sie euch weich genug sind.
  9. Die Spätzle mit der Tomatensoße anrichten.
Tomatensoße
  1. Die Tomaten würfeln und Knoblauch sowie Lauchzwiebeln fein hacken.
  2. Die Zwiebeln und den Knoblauch glasig andünsten. Tomaten und Reissirup hinzufügen und ein paar Minuten köcheln lassen. Das Tomatenmark und die Maisstärke dazu, um die Soße etwas zu binden und am Ende die Gewürze nach Bedarf zufügen.
Notes
  1. glutenfrei, laktosefrei
Freiknuspern http://freiknuspern.de/

Kommentare (2)

  • hey,
    geht das denn auch ohne Spinat ? ich habe leider wahnsinnig viele Allergien, hatte gehofft, bei dir einige Rezepte zu finden, aber überall ist irgendwas drin was ich nicht darf 🙁 die spätzle wären eine tolle Sache zum ausprobieren, wenn es auch ohne Spinat geht

    Liebe Grüße und vielen Dank

    Mach weiter so 🙂

    Antworten
    • Hallo Sonji,

      ich habe leider noch kein Grundrezept für Spätzle auf dem Blog. Ich denke, du könntest den Spinat durch etwas mehr Mehl und Wasser ersetzen. Das sollte eigentlich gehen. Wenn ein anderes Gemüse geht, könntest du es auch damit probieren. Beispielsweise Kürbis, Zucchini oder Süßkartoffel?! Alles was sich weich gekocht gut pürieren lässt, sodass du es unter den Teig heben kannst!

      Viele Grüße und gutes Gelingen,
      Fabienne

      Antworten

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