Joghurt auf Kokosbasis Joya
Aus dem Alltag

Kokos-Joghurt Vergleich: Joya vs. Coconut Collaborative

Als Frühstücksmensch beobachte ich immer gerne die Neuheiten auf dem Markt der Joghurt-Alternativen. Heute stehen zwei „Joghurts“ auf Kokosbasis im Fokus. Es treten an: Joya gegen Coconut Collaborative! 

 

Da ich morgens am liebsten Joghurts frühstücke, bin ich immer auf der Suche nach Alternativen und Neuheiten. Bereits vor einigen Monaten habe ich euch die Kokosjoghurts von Coconut Collaborative vorgestellt. Vor kurzem wurden mir dann die Joya Kokosjoghurts unverbindlich zum Testen zugeschickt. Als ich mir so die Zutatenliste durchgelesen habe, kam mir die Idee diese Joghurts mit denen von Coconut Collaborative zu vergleichen. 

Der Übersicht halber unterteile ich diesen Vergleich wieder in mehrere Kategorien. Also los gehts 🙂


Preis:

Joya:

Der Joya Kokos-Joghurt kostet pro 200 Gramm Becher, je nach Laden, 1,89 €.

Coconut Collaborative:

Der Coconut Collaborative Kokos-Joghurt kostet pro 120 Gramm Becher, je nach Laden und Sorte, zwischen 1,79 € (Natur) und 1,89 € (Frucht). 

Hier geht der Punkt aufgrund des besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses an Joya!

 

Sorten:

Joya:

Die Joghurts werden in 3 verschiedenen Sorten auf den Markt gebracht: Natur, Erdbeere und Mango-Maracuja. 

Joghurt auf Kokosbasis Joya

Coconut Collaborative:

Aktuell sind die Joghurts ebenfalls in drei verschiedenen Sorten erhältlich: Natur, Heidelbeere und Mango-Passionsfrucht.

Unterschied der beiden Joghurts hierbei: Beim Coconut Collaborative Joghurt befindet sich das jeweilige Fruchtpüree auf dem Boden des Bechers, obendrüber ist dann die eigentliche Kokosmasse. Beim Joja-Kokosjoghurt hingegen ist die Fruchtmasse in die Kokosmasse eingerührt. 

Ich finde die Sorten beider Marken gut und kann mich hierbei nicht für einen Gewinner entscheiden, da es reine Geschmackssache ist!

 

Erhältlichkeit:

Joya: 

Die Joghurts auf Kokosbasis gibt es aktuell noch nicht auf dem deutschen Markt! Da Joya eine österreichische Marke ist, werden die Produkte dort gerade gelauncht. Sollte das Feedback der Kunden weiterhin gut bleiben, ist die Firma Joya bemüht, die Produkte auch an deutsche Händler zu vertreiben. Einige, bereits etablierte Produkte von Joya sind in Deutschland aktuell in allen Edeka Filialen Südbayerns, großen Rewe-Märkten in ganz Deutschland und bei Veganz in München, Frankfurt, Berlin und Hamburg erhältlich.

Coconut Collaborative:

Die Kokosjoghurts sind mittlerweile in fast allen größeren Supermärkten Deutschlandweit erhältlich. Unter anderem findet man sie bei Rewe, Globus, Real, Kaisers, Edeka oder auch Kaufhof. 

Hier geht der Punkt logischerweise an Coconut Collaborative, da man die Kokos-Joghurts von Joya aktuell noch nicht auf dem deutschen Markt kaufen kann!

 

Verpackung:

Joya:

Die Kunststoffbecher sind mit einem Papp-Etikett umhüllt. Das Papp-Etikett hat, je nach Sorte, unterschiedliche Farben. 

Coconut Collaborative: 

Die Kunststoffbecher sind ebenfalls mit einem Papp-Etikett umhüllt. Das Papp-Etikett ist, je nach Sorte, unterschiedlich farbig und verspielt gestaltet. In den Etiketten ist eine kleine Geschichte der Kokosnuss aufgeführt, inklusive der gesundheitlichen Vorteile. 

Hier geht der Punkt für mich persönlich an Coconut Collaborative, da ich die Aufmachung und das Packaging als etwas verspielter und moderner empfinde. Allerdings ist das natürlich Geschmackssache!

 

Zutatenliste und Nährwerttabelle:

Da die Sorte Natur meiner Meinung nach die gängigste Sorte ist und sie beide Marken in ihrem Sortiment haben, findet ihr nachfolgend jeweils von diesen beiden Sorten die Zutaten aufgeführt. 

Joya:

Zutaten: 

Wasser, Kokosmilch 23% (Kokoscreme, Wasser),Inulin, entöltes Mandelmehl 3,0 %, Stärke, Stabilisatoren: Pektin, Calciumcarbonat, modifizierte Stärke, natürliches Aroma, Joghurtkulturen. 

Nährwerttabelle:

Nährwerte Pro 100 Gramm
   
Energie 260 kJ / 63 kcal
Eiweiß 1,7 g
Ballaststoffe 3,4 g
Kohlenhydrate 3,5 g
Zucker 0,0 g
Fett 3,9 g
Gesättigte Fettsäuren 3,3 g
Salz 0,02 g

 

Coconut Collaborative:

Zutaten:

Kokosnussmilch (50%), Kokosnusswasser (45%), Maisstärke, Kartoffelstärke, Verdickungsmittel: Pektin, Kulturen (nicht aus Milch) (Streptococcus thermophilus, Lactobacillus bulgaricus, Lactobacillus acidophilus, Bifidobacterium)

Nährwerttabelle:

Nährwerte Pro 100 Gramm
   
Energie 630 kJ / 150,4 kcal
Eiweiß 1,3 g
Kohlenhydrate 10,8 g
Zucker 2,2 g
Fett 11,5 g
Gesättigte Fettsäuren 10,3 g
Natrium 0 g
Salz 0,1 g

Wenn man sich die Nährwerte der jeweiligen Joghurts anschaut, fällt auf, dass der Joya Joghurt deutlich weniger Kalorien und Fett enthält! Außerdem hat er keinen zusätzlichen Zucker-Anteil, wohingegen im Coconut Collaborative pro 100 Gramm 2,2 g Zucker enthalten sind. 

 

Hinweis für Allergiker:

Alle drei Sorten des Joya Kokos-Joghurts enthalten laut Zutatenliste Mandelmehl! Das ist für Mandelallergiker, oder generelle Nussallergiker ein kritischer Punkt. Die Kokosnuss zählt zu den verträglichsten Nüssen, Mandeln hingegen können oft allergische Reaktionen auslösen. Für Mandelallergiker ist daher der Joya Kokos-Joghurt nicht geeignet! 

 

Geschmack und Optik:

Joya:

Die Sorte Mango-Maracuja kann ich aufgrund meiner Mango-Allergie nicht probieren. Dafür habe ich mich über die Sorten Natur und Erdbeere her gemacht 🙂 Die Joghurts sind angenehm cremig, außerdem riechen sie herrlich nach Kokos. Im Erdbeer-Joghurt waren ganz kleine Stückchen enthalten. Die Kombination aus Erdbeere und Kokos fand ich sehr angenehm. Die Joghurts haben schön leicht geschmeckt, man hatte nicht das Gefühl sie würden schwer im Bauch liegen! 

Coconut Collaborative:

Auch hier kann ich die Sorte Mango-Passionsfrucht aufgrund meiner Mango-Allergie nicht probieren. Allerdings war ich bereits das letzte Mal, besonders von der Sorte Heidelbeere begeistert. Im Vergleich zum Joghurt von Joya muss ich allerdings sagen, dass die Joghurts von Coconut Collaborative mir schwerer im Bauch liegen. Sie sind durch den höheren Fett-Gehalt auch nochmal cremiger, diese Menge an Fett schmeckt man im direkten Vergleich allerdings auch. Sie schmecken einfach nicht ganz so leicht, wobei ich sie trotzdem sehr lecker finde. Das ist nur ein Punkt, der einem im direkten Vergleich eben auffällt! 

Die Sorten Natur und Erdbeere vom Joya-Kokosjoghurt serviert
Die Sorten Natur und Erdbeere vom Joya-Kokosjoghurt serviert als Frühstück!

 

Fazit:

Nach wie vor ist eine Grundvoraussetzung für beide Joghurts, die Vorliebe für Kokos! Denn der Kokosgeschmack ist, logischerweise, sehr präsent! Das finde ich persönlich aber auch gerade das Tolle. Schon damals, als ich den Joghurt von Coconut Collaborative vorgestellt habe, hat er mich überzeugt. Aber in der Menge, die ich an Joghurts esse, ist er einfach zu teuer. Noch dazu ist er im Vergleich zu meinen sonstigen Joghurts geschmacklich sehr mächtig. Der Joya-Joghurt kostet das gleiche und hat pro Becher 80 Gramm mehr Inhalt. Von dem Preis-Leistungs-Verhältnis sagt mir das mehr zu. Dadurch, dass er allerdings aktuell in Deutschland noch nicht erhältlich ist, werde ich mir solange (sollte ich mal Lust auf Abwechslung zu meinen Soja- oder laktosefreien Joghurts haben) den Coconut Collaborative Joghurt kaufen. Natürlich kann man den höheren Preis durch eventuell bessere Zutaten bei Coconut Collaborative rechtfertigen. Aber ich denke, hier sollte jeder für sich selbst entscheiden, worauf er seinen Fokus legt. Der einzige große Nachteil, den ich bei Joya sehe, ist das Mandelmehl in den Zutaten. Wer Mandeln gut verträgt, sollte damit allerdings kein Problem haben.

Ich hoffe wie immer, dass dieser kleiner Einblick interessant für euch war. Vielleicht findet sich der Joya-Joghurt ja auch schon bald in unseren Supermarkt-Regalen, dann könnt ihr die Sorten ja gerne mal selbst vergleichen 🙂

Eure Fabienne 

Fragen, Wünsche, Anregungen?