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Samoa Cookie Bars (glutenfrei und vegan) / cremiger Cookie-Kuchen

Cremige Samoa Cookie Bars stehen heute für euch bereit! Sie bestehen aus einem knusprigen Mürbeteig-Boden, einer cremig weichen Schicht gesundem Karamell und on top aus einer knackigen Schokoladen-Schicht!

 

Beim heutigen Rezept habe ich mich mal wieder von Pinterest inspirieren lassen. Genauer gesagt wurde ich in Pinterest mit solch einem Rezept angefixt! Ich bin ja ein absoluter Fan von verschiedenen Texturen und Konsistenzen in einem Gericht. Bei den Samoa Bars erkannte man auf jedem Foto, dass sie sowohl knusprig als auch cremig weich sind. Perfekt für mich 🙂 Durch die Zugabe von Meersalz und Vanille schmecken diese Kuchen-Stückchen einfach herrlich! Kokos, Cashew, Vanille, Salz – das alles verbunden in einer cremigen und gleichzeitig knusprigen Konsistenz. Ach, ich mag dieses Rezept! 

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Was sind Samoa Bars?

Das ist eigentlich ganz einfach zu erklären! Meist bestehen die Samoa Bars aus 3 Schichten. Ganz unten ein knusprig zarter Mürbeteig. Darauf eine Schicht Karamell und dann meist noch eine dicke Schicht Schokolade! Je nach Rezept gibt es natürlich viele verschiedene Interpretationen. Ich habe meine Samoa Bars zum Beispiel nur mit etwas Schokolade verziert, auf die dicke Schokoschicht habe ich also (zur Abwechslung mal) verzichtet! Beim Karamell habe ich mich an einer gesünderen Version probiert. Man könnte es auch als eine Art „fake“ Karamell bezeichnen. Die Masse besteht nämlich zum Großteil aus Cashew- und Kokosmuß. Cashewkerne vertrage ich im Moment wesentlich besser als Mandeln, Haselnüsse oder Erdnüsse. Daher greife ich derzeit auch sehr gerne auf Cashewmuß zurück. Ich bin normalerweise kein großer Fan von „richtigem“ Karamell, weshalb ich diese Version besonders gerne mag! Im Boden versteckt sich ebenfalls Kokosmehl und Kokosöl. Daher schmecken meine Samoa Bars auch recht intensiv nach Kokos! 

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Welche Backform kann ich für das Rezept verwenden?

Ich habe einen rechteckigen Backrahmen verwendet, den ich auf das richtige Maß eingestellt habe. Den Backrahmen habe ich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gestellt und die Ränder eingefettet. Den Boden konnte ich dann ganz einfach darin verteilen. 

Ihr könnt den Kuchen beispielsweise auch auf einem kleinen Blech zubereiten. Eine weitere Möglichkeit wäre es den Kuchen in einer Quiche- / Tarteform mit Hebeboden oder einer runden Springform zu backen!

Alternativ könnt ihr auch eine rechteckige Silikonform verwenden und den Kuchen am nächsten Tag aus der Form herausstürzen. Dazu muss er aber wirklich gut durchgekühlt sein!

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Hinweise für Rezeptvariationen (allergieentsprechend):

  • Mehl: Ich habe für den Mürbeteig-Boden Reismehl und Kokosmehl verwendet. Ihr könnt auch eine universelle glutenfreie Mehlmischung verwenden, dann habt ihr gleichzeitig auch weniger Kokos-Geschmack in den Samoa Bars. Solltet ihr nur Kokosmehl verwenden wollen, braucht ihr etwas mehr Kokosöl, da das Kokosmehl die Flüssigkeit sehr stark aufsaugt.
  • Süßungsmittel: Ich habe mich bei meinen Samoa Bars auf Ahornsirup verlassen. Geschmacklich passt er wie ich finde sehr gut dazu. Ihr könnt aber natürlich jedes andere flüssige Süßungsmittel eurer Wahl benutzen. Aufgrund des leichten Karamell-Geschmacks könnte ich mir Kokosblütensirup auch hervorragend dazu vorstellen. Aber auch Reissirup, Agavendicksaft oder Dattelsirup können eingesetzt werden!
  • Kokosöl: Wer kein Kokosöl mag oder verträgt, kann stattdessen auch Ghee oder eine pflanzliche Margarine verwenden!
  • Nussmuß: Für die Füllung habe ich Cashewmuß und Kokosmuß verwendet. Das Cashewmuß kann auch komplett durch Kokosmuß ersetzt werden. Dann habt ihr aber wirklich einen sehr intensiven Kokos-Geschmack. Ansonsten könnt ihr (solltet ihr den Kokosgeschmack reduzieren wollen) auch nur Cashewmuß, Mandelmuß oder ein anderes Nussmuß eurer Wahl benutzen. 

Ich bin ja immer ein Fan von Rezepten und Gerichten, die man bei uns vielleicht noch nicht so kennt! Die Samoa Bars zählen da wohl eindeutig dazu. Jeder meiner Testesser wusste mit dem Begriff erst einmal wenig anzufangen, geschmacklich waren sie aber sofort begeistert. Nach mehrmaligem Beantworten der Frage „Was war das nun jetzt noch genau?“ (während man beherzt in die Samoa Bars gebissen hat) war das Blech dann auch schon leer 😀 

In Amerika scheint dieses Rezept / Gericht schon sehr bekannt und beliebt zu sein. Wie gesagt, auf Pinterest habe ich unzählige verschiedene Variationen entdeckt. Nach einigen Recherchen habe ich dann meine eigene Version der leckeren Samoa Bars kreiert und bin wirklich begeistert. Sie sind schnell und einfach gemacht, schmecken super lecker und bringen gleichzeitig mal frischen Wind auf die Kaffee-Tafel! So mag ich das 🙂 

Eure Fabienne

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Samoa Bars
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Prep Time
20 min
Cook Time
20 min
Total Time
1 hr
Prep Time
20 min
Cook Time
20 min
Total Time
1 hr
Zutaten für eine 24x27 cm Form
  1. - Alternative Zutaten stehen im Blogpost! -
Mürbeteig
  1. 100 g Reismehl
  2. 60 g Kokosmehl
  3. ½ TL Meersalz
  4. 8 EL Ahornsirup
  5. 160 g Kokosöl
Karamell
  1. 230 g Cashewmuß
  2. 160 ml Ahornsirup
  3. 80 g Kokosmuß
  4. 120 g Kokosraspeln
  5. ½ TL Meersalz
  6. Mark von 2 Vanilleschoten
Optional
  1. 100 Gramm dunkle Schokolade für die Deko
Zubereitung
  1. - Der Kuchen muss über Nacht im Kühlschrank stehen! -
Mürbeteig
  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Reismehl mit Kokosmehl und Meersalz vermengen. Ahornsirup und Kokosöl dazu geben. Alles
  3. miteinander verkneten, bis die Zutaten sich gut miteinander verbunden haben.
  4. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kalt stellen.
  5. Eine Form (ich habe einen rechteckigen Backrahmen verwendet) mit etwas Fett ausstreichen und den Teig flach in der Form festdrücken / verteilen.
  6. Den Boden für circa 15-17 Minuten backen, bis er goldbraun ist!
  7. Anschließend in der Form abkühlen lassen.
Karamell
  1. Cashewmuß, Ahornsirup, Kokosmuß, Meersalz und Vanillemark unter Rühren in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis sich alle Zutaten verflüssigt haben. Dann vom Herd nehmen und die Kokosraspeln einrühren.
  2. Die Masse auf dem vorgebackenen und abgekühlten Boden verteilen und glatt streichen.
  3. Der Kuchen kommt über Nacht in den Kühlschrank. Die Masse braucht einige Stunden um fest und schnittfest zu werden.
  4. Am nächsten Tag den Kuchen aus der Form lösen und vorsichtig in Quadrate schneiden.
  5. Wer möchte gibt noch etwas flüssige Schokolade über die Samoa Bars!
Hinweis
  1. glutenfreies Rezept, laktosefreies Rezept, veganes Rezept, zuckerfreies Rezept, sojafreies Rezept
  2. Hinweise für Rezeptvariationen stehen im Blogpost!
Freiknuspern http://freiknuspern.de/

Kommentare (6)

  • Liebe Fabienne, da läuft mir gerade so das Wasser im Mund zusammen. Da werde ich mir am Wochenende doch mal die Zeit dafür nehmen die nach zu kreieren. Hmm, da freue ich mich jetzt schon darauf. Vielen lieben Dank für diese Anregung. Ich wünsche Dir noch eine schöne Frühlingswoche. Viele Grüße, Theresa

    Antworten
    • Liebe Theresa,
      es freut mich, dass du so angetan von dem Rezept bist & es ausprobieren möchtest. Ich wünsche dir ganz ganz viel Freude dabei & lass dir die köstlichen Samoa Bars schmecken! Alles Liebe & einen schönen Start in den Freitag wünsche ich dir 🙂
      Fabienne

      Antworten
  • Die hören sich wirklich lecker an, ich steh auf Kokos im Kuchen! Und hübsch sind sie natürlich auch! Finde es total interessant, wie du alternative Sachen nimmst – probiere da auch gern mal rum.

    Antworten
    • Ja, so wird es nicht langweilig in der Küche 🙂 Die Samoa Bars schmecken wirklich super! Viele Grüße, Fabienne

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  • Liebe Fabienne,,,,
    das sieht aber lecker aus,,,,,danke für das Rezept,,,
    Lieben Gruß,,,,und einen sonnigen Sonntag wünsche ich dir,,,
    Bille,,

    Antworten
    • Liebe Bille, freut mich, dass dir das Rezept so gut gefällt! Ich wünsche dir ebenfalls einen schönen Tag 🙂
      Viele Grüße, Fabienne

      Antworten

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