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Selbstgemachtes Knäckebrot ohne Sesam und Nüsse (glutenfrei, vegan)

Heute präsentiere ich euch mein leckeres selbstgemachtes und gesundes Knäckebrot! Mein Knäckebrot ist natürlich glutenfrei, außerdem vegan, ohne Sesam und ohne Hefe. Es ist schnell und einfach zubereitet und lässt sich in den Zutaten beliebig variieren 🙂

 

Ich hatte es angekündigt, es folgen mehr schwedische Rezepte! Denn mein Herzmensch sorgt dafür, dass Schweden und freiknuspern derzeit sehr enge Freunde sind. Durch meine regelmäßigen Besuche bei ihm in Stockholm teste ich mich eifrig durch die glutenfreien Produkte und Leckereien dort. Nachdem ich euch ja schon meinen glutenfreien und veganen schwedischen Safranzopf präsentiert habe, folgt heute ein absoluter Klassiker aus Schweden: Das Knäckebrot! 

Ich persönlich mag Knäckebrot lieber, je kerniger und vollwertiger es ist! Heißt, schön viele Kerne, Saaten und Superfoods = glückliche Knäckebrot-Fabienne 😀 Als ich meine Ideen für schwedische Rezepte zusammengesucht habe, bin ich direkt zu Beginn am Knäckebrot hängen geblieben. Nach dem Safranzopf sollte das Knäckebrot das erste schwedische Rezept 2018 werden. In (hoffentlich) regelmäßigen Abständen folgen dann weitere schwedische Rezepte 🙂

Witzigerweise stand ein selbstgemachtes Knäckebrot schon eine halbe Ewigkeit auf meiner To-Do Liste. Und wenn ich sage eine halbe Ewigkeit, dann meine ich eigentlich eine Ganze 😀 Denn damals war weder die Idee für regelmäßige Schweden-Rezepte entstanden, noch war der Lieblingsmensch zu dem Zeitpunkt überhaupt schon in Schweden. Ich hatte es mir nämlich um ehrlich zu sein immer viiiiel schwieriger vorgestellt so ein feines Knäckebrot selbst zu machen. Aber nix da, das ist super easy und schnell gemacht! Wenige Zutaten, absolut allergiefreundlich und im Ergebnis einfach nur super lecker!

Hinweise für Rezeptvariationen (allergieentsprechend):

  • Kerne / Saaten: Ich habe ganze Buchweizenkörner, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne als Knuspereinlage verwendet. Solltet ihr Nüsse vertragen könnt ihr auch Mandeln, Haselnüsse oder Pinienkerne verwenden (dann aber kleiner gehackt!). Ihr könnt auch nur Kürbiskerne und Buchweizenkörner, nur Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne oder nur Buchweizenkörner und Sonnenblumenkerne verwenden. Nehmt einfach das was ihr möchtet 🙂 Es muss nur, je nach Größe kleiner gehackt sein, damit sich die Zutaten gut zu einem Teig verbinden und das Knäckebrot hinterher auch stabil genug ist. 
  • Mehl: Klassischerweise verwendet man nur Maismehl, ich habe jedoch Maismehl und Kichererbsenmehl benutzt. Dadurch erhält das Knäckebrot ein besonderes Aroma! Ich habe nicht ausprobiert, ob das Rezept auch nur mit Kichererbsenmehl gelingt, aber nur mit Maismehl wird es sicher gelingen 🙂
  • Leinsamen: Ich empfehle die Leinsamen nicht komplett zu ersetzen. Ihr könntet die angegebene Menge aber zu einem kleinen Teil reduzieren und dafür noch Chiasamen dazu geben. 

Ich rate euch dringend dieses Rezept auszuprobieren. Für alle Liebhaber von Knäckebrot ist es sowieso ideal. Aber auch für diejenigen unter euch, denen klassisches Knäckebrot sonst zu trocken oder zu langweilig ist, ist dieses Rezept bestens geeignet! Sogar der sonst so Anti-Knäckebrot-Lieblingsmensch mochte mein Rezept gerne 🙂 Das ist doch immer das beste Zeichen, oder?

Eure Fabienne

Gesundes glutenfreies Knäckebrot ohne Nüsse und Hefe
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Prep Time
15 min
Cook Time
1 hr
Total Time
1 hr 30 min
Prep Time
15 min
Cook Time
1 hr
Total Time
1 hr 30 min
Zutaten für circa 8 Scheiben
  1. 20 g ganze Buchweizenkörner
  2. 80 g Sonnenblumenkerne
  3. 40 g Kürbiskerne
  4. 65 g geschrotete Leinsamen
  5. 1-2 EL Kümmel
  6. 1 EL Salz (nach Bedarf auch mehr oder weniger)
  7. 30 g Kichererbsenmehl
  8. 40 g Maismehl
  9. 2 EL Olivenöl
  10. ca. 180 ml Wasser
Zubereitung
  1. Den Ofen auf 140 g Umluft vorheizen.
  2. Das Wasser zum Kochen bringen und im Anschluss mit Olivenöl vermengen. Kurz auskühlen lassen.
  3. Die trockene Zutaten vermengen und mit dem Wasser-Öl Gemisch übergießen.
  4. Verkneten und 10 Minuten quellen lassen.
  5. Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier dünn ausrollen. (Je nach Wunsch zwischen 0,5 cm und 1 cm dick)
  6. Den Teig für 50-60 Minuten backen (auf einer Lage Backpapier).
  7. Nach dem Backen kurz auskühlen lassen und anschließend in gewünschte Größe schneiden.
Hinweis
  1. glutenfreies Rezept, veganes Rezept, sojafreies Rezept, laktosefreies Rezept, Rezept ohne Sesam
  2. Hinweise für Rezeptvariationen stehen im Blogpost!
Freiknuspern http://freiknuspern.de/

Kommentare (16)

  • Hallo Fabienne,
    Du schreibst, dass man möglichst Leinsamen verwenden soll – nun vertrage ich gerade die nicht. Auch Chiasamen sind nicht mein bester Freund, nur in geringen Mengen. Könnte ich beides wohl ganz durch Flohsamenschalen ersetzen oder hast du noch einen Tipp für mich? Ich würde das Rezept so gern ausprobieren.
    Herzliche Grüße, Nicole

    Antworten
    • Hallo Nicole,

      ach mist, das mit den Leinsamen ist natürlich schade. Du kannst Flohsamenschalen verwenden, ich empfehle aber nicht zum kompletten Teil. Das Knäckebrot könnte damit zu klebrig werden, da Flohsamen das Gel bilden und zusätzlich keine Struktur oder Konsistenz haben. Ich rate dir circa 20-25 g Flohsamen zu nehmen. Die restliche Menge an Leinsamen kannst du, wenn Chiasamen auch nicht gut gehen, auf die Sonnenblumenkerne hoch rechnen. Du solltest sie dann aber gegebenenfalls klein hacken. Eine weitere Möglichkeit wäre es noch etwas mehr Mehl zu benutzen (10-20 g).

      So könnte es ohne Leinsamen funktionieren. Ein Versuch ist es sicher wert 🙂 Ich drücke die Daumen, berichte mir gerne danach!

      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten
      • Hallo Fabienne, vielen Dank für deine Tipps. Dann werde ich die Tage mal experimentieren und berichten. 😉

        Antworten
        • Das freut mich, Nicole! Berichte gerne von den Ergebnissen 🙂

          Viele Grüße,
          Fabienne

          Antworten
  • Liebe Fabienne,

    das sieht total lecker aus! Ich werde das Rezept am Wochenende nach backen. Nur das Kichererbsenmehl werde ich ersetzen, weil ich es leider nicht vertrage.

    Danke für das tolle Rezept!

    Liebe Grüße,
    Helen

    Antworten
    • Liebe Helen,

      ich denke das Rezept klappt auch prima ohne Kichererbsenmehl, du kannst dann gerne mal berichten 🙂

      Ich freue mich, dass dir das Rezept gefällt!

      Viele liebe Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Habe es mit Teffmehl und Kichererbsenmehl gemacht! Schmeckt super lecker 🙂 wie bewahre ich es am besten auf damit es knackig bleibt?

    Liebe Grüße!

    Antworten
    • Liebe Lisa, das klingt super köstlich 🙂 Ich bewahre es in normalen Tupperdosen auf. Da bleibt es bei mir knusprig 🙂 Schau das sie nicht ganz luftdicht verschlossen sind. Viele Grüße, Fabienne

      Antworten
  • Guten Morgen liebe Fabienne,

    ich bin momentan auch mega auf dem Knusper Trip und bastle fleißig an meinen perfekten Crackern / Knäckebrot. Vor ein paar Jahren habe ich mit meiner Mum zusammen einen dänischen Kochkurs gemacht bei dem wir richtig leckeres Knäckebrot wie auch bei dir im Rezept zwischen zwei Lagen Backpapier ausgerollt haben…meine Mum hat auch glaube ich mittlerweile ein glutenfreies Pendeant entwickelt (wir essen auch alle glutenfrei). Ich bin mal in der Küche 😉

    Hab nen schönen Tag!

    Ganz liebe Grüße aus Frankfurt,
    Corinna | http://www.schuesselglueck.de

    Antworten
    • Hallo liebe Corinna,

      ich bin ebenfalls ein sehr großer Fan von Knäckebrot und kann aufgrund vom oft enthaltenen Sesam selten auf gekaufte glutenfreie Knäckebrote zurückgreifen. So ein Kochkurs klingt sehr spannend! Ich wünsche dir viel Freude beim Backen 🙂

      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Ich habe so ein ähnliches lieblingsrezept (mit Kartoffelmehl) zuhause..Danke für diese neue Idee 🙂
    Viele Grüße

    Antworten
    • Sehr gerne, Julia!

      Mit Kartoffelmehl klingt Knäckebrot auch sehr spannend 🙂

      Antworten
  • Sind schon im Rohr ;-). Danke für das Rezept, die tollen Fotos und deine Mühe! Vlg Bettina

    Antworten
    • Sehr gerne, liebe Bettina!

      Ich hoffe sie werden dir schmecken 🙂
      Viele liebe Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Dankeschön ♥werde es definitiv ausprobieren

    Antworten
    • Liebe Stephanie,

      das freut mich 🙂

      Antworten

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