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Einfaches glutenfreies Brot ohne Hefe oder Sauerteig (vegan)

Es ist soweit: Ich präsentiere ein super einfaches glutenfreies Brot-Rezept, welches sogar ohne Hefe, Backpulver und Sauerteig auskommt! Das Brot bleibt lange weich und saftig, lässt sich wunderbar einfrieren und ist aus wenigen Zutaten schnell zubereitet.

 

Ich kann ja ehrlich gesagt kaum glauben, dass ich euch das heutige Rezept präsentiere. Denn ich habe es ja nicht so mit dem glutenfreien Brot backen! Das hat mehrere Gründe, die ich euch gleich näher erläutern werde. Ich esse sehr gerne Brot, so ist das nicht. Ich würde auch gerne öfter mein Brot selbst backen. Aber ich bin einfach recht pingelig, was Brotrezepte angeht. Hinzu kommt, dass ich allergiebedingt zur Zeit nicht viele klassische Brot-Zutaten vertrage. Und irgendwie fehlt mir auch der Nerv mich ewig und drei Tage an Brot-Rezepten zu probieren um dann festzustellen, dass ich wieder nicht zufrieden bin. Versteht mich nicht falsch, es kommt sehr oft vor, dass ich meine Blog-Rezepte über Wochen hinweg entwickle und immer wieder neue Anläufe starte, weil mal etwas nicht auf Anhieb klappt. Meist macht mir das nichts aus, aber beim Thema Brot (oder auch Hefeteig) fehlt mir da einfach schnell der Nerv. (Kann ich ja hier auch mal offen und ehrlich zugeben).

Ein glutenfreies Brotrezept ohne Hefe, Backpulver und Sauerteig?!

Ich greife in meinem Alltag auch gerne auf gekaufte Brote oder Backmischungen zurück, da habe ich mittlerweile einige Favoriten die ich ohne schlechtes Gewissen kaufe und esse. Aber so ein selbstgebackenes Brot ist einfach, entschuldigt den Ausdruck, leider geil! Ich habe das Thema „Brot selbst backen“ also in den letzten Monaten oft im Kopf gehabt und immer mal wieder Rezepte ausprobiert. Und jetzt habe ich ein unfassbar (nochmal Entschuldigung) geiles glutenfreies Brot-Rezept ohne Hefe gefunden, dass ich gerne mit euch teile! Der Credit für das Rezept geht nicht an mich, sondern an eine Bloggerkollegin, Anja vom Blog theveganfoodnerd.com. Auf ihrem Blog wurde ich auf das Originalrezept aufmerksam und habe es lediglich etwas abgewandelt. Das für euch als transparenten Hinweis! 

Das glutenfreie Brot kommt ohne Hefe, Sauerteig und Backpulver aus. Aus 5 einfachen Zutaten bereitet ihr das Brot zu! 10 Minuten rühren, 70 Minuten backen und fertig ist ein sehr weiches, saftiges Brot das lange frisch bleibt. Klingt genial, oder? Anja verwendet in ihrem Originalrezept Rotes Linsenmehl. Bis dato habe ich das Mehl noch nie verwendet, obwohl ich schon dutzende Male im Supermarkt davor stand. Das war also die Gelegenheit mal wieder ein anderes, aromatisches glutenfreies Mehl zu testen. Ich war geschmacklich absolut begeistert! Solltet ihr euch an das Rote Linsenmehl allerdings nicht herantrauen, liste ich euch gleich die möglichen Rezeptvariationen auf!

Was machen die Flohsamenschalen?!

Ihr solltet von meinen Rezepten Flohsamenschalen als Zutat mittlerweile kennen, ich verwende sie eigentlich immer. Ich nutze gemahlene Flohsamenschalen, in der Regel von der Marke FiberHusk. Und Flohsamenschalen bilden, ähnlich wie Chiasamen oder Leinsamen ein Gel. Das Gel ist aber deutlich feiner und auch fester im Vergleich zu Chiagel oder Leinsamengel. Und genau dieses Flohsamenschalengel sorgt für die perfekte Brotkonsistenz, die ich mir gewünscht habe! 

Man vermengt das Wasser und die gemahlenen Flohsamenschalen und verrührt die Masse gut, sodass keine Klümpchen entstehen. Dann muss die Masse eine Stunde ruhen. Und danach könnt ihr euren Teig zubereiten. Meine Testesser waren super verwirrt, als sie diese große Menge Flohsamenschalengel gesehen habe. Wie daraus ein Brot werden sollte, konnten sie sich alle nicht vorstellen. Wenn euch diese Menge beim Zubereiten des Rezepten auch komisch vorkommt, macht euch also keine Sorgen!

Ich vermenge das Gel und das Mehl zuerst mit den Händen, knete den Teig in der Rührschüssel also solange bis sich die Zutaten grob miteinander verbunden haben. Anschließend lasse ich die Knethaken der Küchenmaschine noch 10-12 Minuten arbeiten und gebe noch einen kleinen Schluck Wasser und gegebenenfalls noch etwas Mehl dazu. So entsteht nach einigen Minuten unser Brot-Teig! Dieser Teig wird mit mehligen Händen anschließend nochmal gut durchgeknetet, bevor schließlich ein Laib Brot geformt wird!

Ich würde also behaupten, dass die Flohsamen für dieses Rezept unerlässlich sind! Wundert euch nicht über die Menge an Gel! Sobald sich das Gel mit dem Mehl verbunden habt entsteht ein Brot-Teig, der im Ofen wunderbar aufgeht und letztendlich ein fluffiges Brot ergibt.

Hinweise für Rezeptvariationen (allergieentsprechend):

  • Mehl: Ich habe Teffmehl, Buchweizenmehl und Rotes Linsenmehl verwendet. Ihr könnt den Anteil an Teffmehl etwas reduzieren und dafür mehr Buchweizenmehl nehmen. Das Rote Linsenmehl kann ich euch sehr empfehlen, es sorgt für einen tollen und besonderen Geschmack. Solltet ihr es aber nicht vertragen, könnt ihr das Brot auch mit Reismehl, Teffmehl und Buchweizenmehl backen (dann etwa 100 g Reismehl, 150 g Teffmehl und 50 g Buchweizenmehl).
  • Gewürze: Ich habe Brotgewürz und Salz verwendet. Das ist optional, unterstreicht den feinen Brot-Geschmack aber zusätzlich!
  • Saaten / Kerne: Ich habe das Brot schon mit Sonnenblumenkernen und auch mit Kürbiskernen gebacken. Ihr könnt auch klein gehackte Nüsse, Sesam oder andere Saaten verwenden!

Backzeit und Haltbarkeit

Die genaue Backzeit hängt von eurem Ofen und der geformten Brotform ab. Ich lasse das Brot meist circa 70 Minuten im Ofen. Zur Not lieber ein paar Minuten länger (die Temperatur leicht reduzieren und mit Alufolie abdecken, falls es zu dunkel wird), sodass es auch wirklich durch ist. Dann lasse ich es lauwarm abkühlen und schneide es in Scheiben. Das Brot schmeckt auch 2-3 Tage später noch frisch und weich, ihr könnt es aber auch prima in Scheiben einfrieren und dann auftoasten (oder einfach nur auftauen lassen!). 

Ich bin wirklich begeistert von diesem Rezept und ich vertrage es, aufgrund der fehlenden Hefe, super gut. Sowohl der Geschmack als auch die Konsistenz haben mich restlos überzeugt. Dank diesem Rezept backe ich mir mein Brot jetzt öfter selbst (trotzdem finde ich es völlig in Ordnung auch mal auf gekaufte Backmischungen zurückzugreifen, wenn man sie verträgt und mag). 

Probiert dieses Rezept unbedingt aus, traut euch an das Rote Linsenmehl und wundert euch nicht über die große Menge an Flohsamenschalengel! 

Eure Fabienne

Saftiges glutenfreies Brot ohne Hefe, Sauerteig und Backpulver (vegan)
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Prep Time
1 hr 15 min
Cook Time
1 hr
Total Time
2 hr
Prep Time
1 hr 15 min
Cook Time
1 hr
Total Time
2 hr
Zutaten für ein Brot
  1. - Alternative Zutaten stehen im Blogpost! -
  2. 450 ml Wasser
  3. 3 EL gemahlene Flohsamenschalen
  4. 50 g Buchweizenmehl
  5. 100 g Teffmehl
  6. 150 g Rotes Linsenmehl
  7. 1 TL Salz
  8. 1 gestrichener TL Natron
  9. 1 TL Brotgewürz
  10. 50 g Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne
  11. ggf. noch etwas Wasser
Zubereitung
  1. - Ausführliche Infos zur Zubereitung stehen im Blogpost! -
  2. Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  3. Flohsamenschalen und Wasser verrühren, bis die Masse klümpchenfrei ist. Anschließend 1 Stunde ruhen lassen.
  4. Die trockenen Zutaten (außer die Sonnenblumenkerne) vermengen.
  5. Das Flohsamenschalengel mit den Händen unter die trockenen Zutaten kneten, bis sich die Zutaten grob miteinander verbunden haben.
  6. Anschließend alles mit den Knethaken der Küchenmaschine für 10-12 Minuten verrühren. Gegebenenfalls noch einen Schluck Wasser (etwa 20 ml) dazu geben, damit die Masse cremiger wird.
  7. Zum Schluss noch die Sonnenblumenkerne einrühren.
  8. Den Teig mit mehligen Händen nochmal gut durchkneten und zu einem Laib Brot formen.
  9. Die Oberfläche einschneiden und das Brot für 60-75 Minuten backen. Gegebenenfalls mit Alufolie abdecken.
  10. Das Brot leicht auskühlen lassen, bevor es angeschnitten wird!
Hinweise
  1. glutenfreies Rezept, veganes Rezept, sojafreies Rezept, laktosefreies Rezept, zuckerfreies Rezept, hefefreies Rezept, Rezept ohne Sesam
  2. Hinweise für Rezeptvariationen stehen im Blogpost!
Freiknuspern http://freiknuspern.de/

Kommentare (29)

  • Hallo Fabienne,

    ich habe dein Brot eben gebacken und bin glücklich. Jetzt muss es nur noch meiner 5 jährigen Tochter schmecken. Sie muss für gut ein Jahr auf Hefe, Milchprodukte, Hühnereier, Soja, Buchweizen, Lupine, Gluten, Kakao, Rohrzucker etc. verzichten. Ich würde ihr auch so gerne mal Laugenbrezeln machen, aber ich kann keinen Quark oder Joghurt verwenden. Gibt es noch eine andere Möglichkeit? Ich bin so dankbar für gelingsichere Rezepte, da es für mich Neuland ist so zu backen und zu kochen. Vor Allem mit so vielen Einschränkungen. Ich würde ihr so gerne etwas Abwechslung bieten.

    Das Brot ist super!!!

    Liebe Grüße und
    vielen Dank für das schöne Rezept
    Silke

    Antworten
    • Hallo Silke,

      Respekt, dass du so positiv und mutig vorangehst und deiner Tochter trotzdem leckere Dinge bereitstellen möchtest! Das finde ich ganz toll! Melde dich jederzeit gerne, wenn du Fragen zu Alternativen meiner Rezepte hast! Kannst du denn pflanzlichen Kokosjoghurt verwenden? Soja, Lupine und klassische Milchprodukte gehen ja nicht, da kam mir die Idee ob Kokosprodukte gehen? Falls ja, könntest du diesen Joghurt als Alternative verwenden. Ob du ihn vollständig ersetzen kannst, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Es ist zwar eine geringe Menge, aber sie sorgt für Feuchtigkeit. Sollte der Kokosjoghurt also nicht gehen, dann nimm mehr Flohsamenschalen! Da empfehle ich 3-4 EL! Denn diese sorgen auch für Feuchtigkeit. Ich drücke die Daumen, dass es gelingt.

      Toll, dass das Brot gelungen ist, ich hoffe es wird deiner Kleinen auch schmecken!

      Ganz liebe Grüße,
      Fabienne

      Antworten
      • Hallo Fabienne,

        ich muss das mit dem Heilpraktiker nochmal abklären. Kokos darf sie zum Glück, aber sie darf auch keine Sauermilchprodukte und nichts Fermentiertes… Leider auch kein Pektin, Rohrzucker und Zitronensäure… Das ist auch in so manchen veganen und in den meisten Bio Produkten drin. Wir haben den Joker gezogen bei der Menge an Unverträglichkeiten. Morgens hat sie das Brot gegessen, aber im Kindergarten schon nicht mehr. Sehr schade. Ich denke es war ihr zu „herb“ im Geschmack. Könnte ich das Teff Mehl nicht durch ein weniger intensives im Geschmack ersetzen? Hättest du noch eine Idee für mich?

        Danke, dass ich mich an dich wenden darf. Für mich ist das grade alles Neuland und mir fehlen leider einfach die Rezepte grade im Backen und dann auch noch ohne Hefe…:)
        Ganz liebe Grüße
        Silke

        Antworten
        • Hallo Silke,

          ja, da habt ihr wirklich das große Los gezogen, was Unverträglichkeiten angeht. Das tut mir sehr leid! Ich hoffe mit der Zeit wirst du fündig werden was leckere Rezepte für deine Tochter angeht.

          Du kannst das Teffmehl durch Reismehl denke ich ganz gut ersetzen, viele meiner Leser haben auch bei diesem Rezept schon einen kleinen Anteil an Hirsemehl integriert. Schau da doch am besten Mal die anderen Kommentare unter diesem Rezept durch, vielleicht kommst du durch die Hinweise meiner Leser auch noch auf weitere Möglichkeiten, um Teffmehl zu ersetzen! Das wäre ja super.

          Ganz liebe Grüße und melde dich jederzeit gerne!
          Fabienne

          Antworten
  • Hallo Fabienne,
    Vielen Dank für dieses wunderbare Brotrezept.
    Es schmeckt nicht nur toll, es hält sich auch super frisch im Kühlschrank!
    Da ich kein Buchweizenmehl vertrage habe ich Sorghummehl verwendet und Teffflocken statt Sonnenblumenkernen.
    Ich freue mich schon darauf weitere Rezepte von Dir auszuprobieren.
    Sonnige Grüße
    Gabi

    Antworten
    • Liebe Gabi,

      wie toll, dass du so begeistert bist! Ich finde es auch erstaunlich wie lange sich das Brot frisch hält! Deine Abwandlungen klingen sehr lecker, gut zu wissen, dass das Rezept auch mit diesen Alternativen gelingt. Danke für diesen Hinweis!

      Viel Freude mit meinen weiteren Rezepten 🙂
      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Wie genial ist bitte dieses Brot?! Ich mache mich gerade, noch warm, darüber her 😀 es ist ganz ganz toll! Auch ohne Brotgewürz. Ich habe allerdings das Rezept nicht richtig durchgelesen und es gar nicht groß geknetet mit der Maschine. Macht aber nix, weil es perfekt geworden ist, juhuu! Ich habe es übrigens mit Kichererbsen- statt Linsenmehl gemacht. Das kommt garantiert in mein persönliches Kochbuch. Und jetzt muss ich aufhören, damit es noch für morgen zum Frühstück für Zwei reicht 🙂 Danke Fabienne, dass Du so ein tolles Rezept entwickelt hast! Claudia

    Antworten
    • Liebe Claudia,

      wie schön, dass du so begeistert bist! Und super interessant zu wissen, dass das Rezept bei dir auch ohne langes Kneten gelungen ist. Toll! Der Credit für dieses Rezept geht allerdings nicht an mich, da ich es selbst nur leicht von einer Bloggerkollegin abgewandelt habe. Zum Originalrezept kommst du über den Link im Beitrag 🙂
      Lass es dir schmecken!
      Ganz liebe Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Liebe Fabienne
    Leider vertrage ich kein Buchweizenmehl.Gibt es beim Brotbacken Alternativen?
    Herzliche Grüße

    Antworten
    • Liebe Renate,

      du kannst das Buchweizenmehl ersetzen, in dem du mehr Teffmehl, Reismehl oder auch Kastanienmehl verwendest. Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Wow! Was für tolle Idee mit den flohsamen! Ich hab ja gefühlt schon 1000 glutenfeie Brote gebacken, aber das ist ja wirklich toll geworden. Danke für das Rezept!

    Antworten
    • Sehr gerne, liebe Vicky! Es freut mich, dass dir das Rezept so gut gefällt 🙂
      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • liebe Fabienne,
    eine Frage, du hast kein Backpulver oder ein Treibmittel verwendet. Sind die Flohsamen dafür verantwortlich?
    danke dir für die Info,
    liebe Grüsse
    Gerlinde

    Antworten
    • Liebe Gerlinde,

      doch, ich habe ein Triebmittel verwendet, nämlich Natron. Die Flohsamenschalen sorgen insgesamt einfach für die Konsistenz und die lange Frische. Das Brot ist sehr sehr saftig, was auf die Flohsamen zurückgeführt werden kann. Das Natron sorgt einfach für die Fluffigkeit und dafür, dass das Brot schön aufgeht!

      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Hallo Fabienne 😊
    Ich habe schon viele Fehlversuche mit glutenfreiem Brot absolviert. Auch deinen schönen Zopf habe ich nicht hinbekommen 🤷
    Alles wird steinhart
    Aber dieses Brot ist unglaublich!
    Mein Mann hat schon ängstlich geguckt als ich sagte, ich hätte ein neues Brot gebacken 😂
    Es riecht wirklich eigenartig.
    Aber es ist fluffig und weich.
    Beim backen ist es wahnsinnig aufgegangen und dann ein Stück herunter geflatscht.
    Ich werde es mal mit HirseMehl versuchen. Linsen darf ich leider auch nicht
    Vielen Dank für dieses tolle Rezept 😊
    viele Grüße
    Manuela

    Antworten
    • Liebe Manuela,

      oh je, das mit dem Hefezopf tut mir leid! Ich hatte auch hin und wieder Ärger mit Hefe, oft stehe ich mit dieser Diva auf Kriegfuß. Der Zopf hat allerdings wunderbar funktioniert. Hast du das klassische Osterzopfrezept oder den Safranzopf ausprobiert?

      Und zu dem Brot. Toll, dass es euch geschmeckt hat! Das freut mich sehr! Eine Alternative zu dem Linsenmehl wäre Kichererbsenmehl oder Reismehl, falls das ginge. Mit Hirsemehl habe ich es noch nicht ausprobiert. Ich drücke die Daumen für diese Variante 🙂

      Alles Gute und viele liebe Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Vielen lieben Dank für das Rezept! Das Brot schmeckt einfach fantastisch! Es ist wunderschön aufgegangen, es hat eine tolle Kruste und innen ist es luftig-saftig. Es riecht wohlbemerkt gewöhnungsbedürftig, mittlerweile stört mich es nicht.
    Mein Brotbox für längere Tage ist zuverlässig gefüllt, das Brot schafft was nach meinen bisherigen Erfahrungen nach kein anderes glutenfreies Brot geschafft hat:sich zu leckeren, appetitlichen Sandwiches verarbeiten lassen. Es wird weder matschig, noch trocken. Ich bin dank Dir im 7. Himmel!
    Liebe Grüße
    Katalin

    Antworten
    • Liebe Katalin,

      das ist ja ein ganz wunderschönes Feedback! Super, dass du auch so begeistert bist 🙂
      Ich fand den Geruch am Anfang auch etwas ungewöhnlich, gerade weil ich rotes Linsenmehl damals das erste Mal verwendet habe. Aber mittlerweile liebe ich dieses Brot!

      Viele liebe Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Liebe Fabienne,
    mal wieder habe ich ein Rezept von Dir probiert und bin begeistert! Bei diesem Rezept müsste ich tatsächlich mal gar nichts austauschen, aber ich hatte leider nicht alle Mehle da.. Darum habe ich ein bisschen was geändert: Ich habe 150g Buchweizenmehl und 150g Kicherbsenmehl und statt der Kerne Haferflocken genommen. Geknetet habe ich das Brot nur etwa 2 Minuten und es dann in einer kleinen Kastenform gebacken.
    Das Ergebnis: Toll! Wunderbar weiche Konsistenz und Form – ich hätte gar nicht erwartet, dass es so aufgeht! Es scheint auch zu schmecken; mein Sohn findet es klasse 🙂 Ich selbst kann es leider nicht testen, weil ich Kichererbsen nicht vertrage.. Hier (http://allergiealarm.info/schnelles-kichererbsen-buchweizen-brot/) siehst Du ein Bild.
    Vielen Dank für das tolle Rezept, das in nächster Zeit mit Sicherheit noch öfter gebacken wird!
    Elli

    Antworten
    • Liebe Elli,

      ich freue mich, über dein positives Feedback! Wie schade, dass du es aufgrund der Kichererbsen selbst nicht testen kannst. Wären denn die roten Linsen eine Alternative für euch? Deine Version werde ich definitiv nochmal testen 🙂 Das hört sich nämlich sehr köstlich an!

      Ganz liebe Grüße,
      Fabienne

      Antworten
      • Hallo Fabienne,
        für mich gehen leider sämtliche Hülsenfrüchte und deren Mehl nicht.. Ich habe mir das Brot aber gestern mit Buchweizen- (100g) und Reismehl (200g) und Sonenblumenkernen gebacken – das klappte gut! Ich bin nur etwas verwirrt, weil die Kerne grün wurden (wirklich! Und es waren keine Kürbiskerne!).. Es schneidet sich toll; nur an den Geschmack muss ich mich noch etwas gewöhnen – das sind wohl die Flohsamenschalen..
        Aber noch ein Nachtrag zum Brot für meinen Sohn: Als es alle war und ich ihm sagte, dass es morgen dann wieder das altbekannte Roggenbrot gibt, sagte er tatsächlich, „nein, ich will wieder das neue Brot!“. Das ist ein echtes Kompliment; mein Sohn kann trotz – oder wegen? – seiner vielen Allergien ganz schön mäkelig sein 🙂
        Ganz viele Grüße!
        Elli

        Antworten
        • Liebe Elli,

          das mit den Sonnenblumenkernen habe ich ganz vergessen zu erwähnen. Ich wusste das selbst nicht, da steht im Original Rezept von The Vegan Food Nerd eine Erklärung zu! Es handelt sich wohl um eine natürliche Reaktion, die durch das Natron kommt. Hatte ich vorher auch noch nie gehört!

          Und das Kompliment deines Sohnes freut mich sehr! Da scheint es ihm wirklich gut geschmeckt zu haben, toll 🙂

          Ganz liebe Grüße,
          Fabienne

          Antworten
  • Hallo!
    Das Rezept klingt echt voll interessant… Werde ich auf jeden Fall ausprobieren!

    Letzte Woche habe ich glutenfreie Laugenbrötchen versucht zu backen 😂 Ist aber leider etwas schief gegangen… (in meinem neuen Post steht warum… http://www.diyblog-lunaria.de)

    Liebe Grüße und danke für das tolle Rezept💗

    Antworten
  • Hallo! Statt Linsenmehl könnte ich welches Mehl verwenden? Bei Histaminintoleranz darf man leiden keine Hülsenfrüchte verwenden!
    LG Renate Schweikert

    Antworten
    • Liebe Renate,

      ich habe in jedem Beitrag Hinweise für Rezeptvariationen stehen, da ist immer alles genau aufgeführt 😉 Du kannst beispielsweise mehr Teffmehl verwenden und dazu noch Reismehl kombinieren.
      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Hallo! Auf so ein Rezept habe ich wirklich lange gewartet.. Leider habe ich nur buchweizenmehl, Maismehl und schär Mehl da.. Alternativ reisgrieß, aber das klappt bestimmt nicht? Könnte es mit Maismehl statt dem linsenmehl auch funktionieren?

    Antworten
    • Liebe Laura,

      Maismehl verhält sich beim Backen gerne mal etwas Eigen, ich würde daher von Maismehl abraten. Das Schär Mehl hat einen hohen Stärkeanteil, ich weiß auch hier nicht, ob sich die Konsistenz dadurch nicht negativ verändert. Anstelle von Linsenmehl kannst du mehr Teffmehl und dazu Reismehl nehmen. Beides ist online bei foodoase.de oder bei Amazon erhältlich. Auch diverse Supermärkte führen mittlerweile die Mehle. Ich würde dir empfehlen es mit Teff-, Reis- und Buchweizenmehl oder Teff-, Linsen- und Buchweizenmehl zu probieren. Das einzige was mir als Linsenmehl-Ersatz sonst noch einfallen würde, wäre Kichererbsenmehl. Ausprobiert habe ich es nicht, die Haptik der beiden Mehle ist aber recht ähnlich.

      Ich hoffe das hilft dir weiter, melde dich sonst gerne nochmal.
      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten
      • Ja, mit Kichererbsenmehl und Buchweizenmehl funktioniert das Ganze auch prima (siehe mein Kommentar oben)!
        Viele Grüße,
        Elli

        Antworten

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