Aus dem Alltag

Buchrezension „Paleo Autoimmun Therapie Das Kochbuch“

*Das Buch wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt!

Heute folgt eine ausführliche Buchrezension über das Buch „Paleo Autoimmun Therapie Das Kochbuch“ aus dem Trias Verlag! 

 

Heute habe ich nach langer Zeit mal wieder eine Buchrezension für euch. Das Buch „Paleo Autoimmun Therapie Das Kochbuch“ beschäftigt sich mit paleo-konformen Rezepten. Es geht in den Rezepten jedoch nicht um die klassische Paleo-Ernährung, sondern um eine Weiterführung dieser Ernährungsform. Als „Paleo-Autoimmunprotokoll“ wird diese Weiterführung bezeichnet. Wie der Name schon sagt geht es hierbei darum, dass Autoimmunerkrankungen mit Hilfe dieser Ernährung verbessert 

Eckdaten:

Titel: „Paleo Autoimmun Therapie Das Kochbuch“

Autorin: Rachael Bryant

Verlag: Trias Verlag

Preis: 19,99 €

Seitenanzahl: 160 Seiten

Format: 22,2 x 2 x 22,8 cm

Hinweise für Allergien und Unverträglichkeiten:

Die Rezepte im Buch sind glutenfrei. Ein Großteil der Rezepte beinhaltet Fleisch oder Fisch. In den Kategorien „Den Regenbogen Essen“, „Zeit für Desserts“ und „Das gewisse Extra“ finden sich einige vegetarische oder vegane Rezepte. 

Aufbau und Kapitel:

Zu Beginn des Buches folgt ein Vorwort einer Ärztin, Dr. Phil. Sarah Ballantine, die sich seit Jahren mit der Paleo Ernährung beschäftigt. Sie gibt einen Einblick darüber, was eine Autoimmunerkrankung bedeutet, welche Folgen eine solche Erkrankung haben kann und in welchem Zusammenhang Lebensmittel und die Paleo-Ernährung mit Autoimmunerkrankungen stehen können! Im Anschluss daran folgt eine kleine Einleitung der Autorin. Rachael Bryant ist Bloggerin auf meatified.com. Sie berichtet darüber wie sie zur Paleo-Ernährung gekommen ist und was die Intension hinter ihrem Buch ist. Auch gibt sie einen Einblick in die Vorteile der enthaltenen Rezepte!

Danach folgen auf 8 Seiten genaue Erklärungen zum Paleo-Autoimmunprotokoll. Neben einer generellen Definition gibt es Einblicke in die Lebensmittel, die Teil dieser Ernährung sind. Im Anschluss folgen dann die Rezepte.

Unterteilt sind die Rezepte in verschiedene Kategorien:

  • Zeit für Frühstück
  • Fleisch satt
  • Fisch und Mee(h)r
  • Den Regenbogen essen
  • Die Kunst des Desserts
  • Das gewisse Extra
  • Stichwortverzeichnis

Auf den Seiten 21-31 gibt es in der Kategorie „Zeit für´s Frühstück“ Rezepte wie Kokos-Oatmeal oder Hash Browns aus Kochbananen.

Auf den Seiten 32-71 folgen dutzende Rezepte zum Thema „Fleisch satt“! Hier finden sich beispielsweise gebackene schwedische Hackbällchen in Sauce, warmer Hänchensalat mit geröstetem Kürbis, Thai-Hühnersuppe mit Kokosmilch oder auch gefüllte Süßkartoffeln mit BBQ-Hähnchen. 

Auf den Seiten 72-95 folgen Rezepte zur Kategorie „Fisch und Mee(h)r“ wie Lachs-Avocado Tartar mit knusprigen Kräckern, pochierter Kabeljau mit Beeren-Salsa und Graved Lachs mit Orange und Dill. 

Auf den Seiten 96-125 folgen Rezepte zum Thema „Den Regenbogen essen“. Beispielrezepte sind: Pastinaken Wedges mit Knoblauch „Mayo“ Dip, Süßkartoffelgratin mit karamellisierten Zwiebeln, Rosenkohl mit Limetten und knusprigen Schalotten und glasierte Champignons mit Kürbispüree. 

Auf den Seiten 126-132 folgen Rezepte zum Thema „Die Kunst des Desserts“. Hier sind Beispiele Balsamico-Erdbeereis mit Kokosmilch und Pfirsisch-Granita mit Thymian und Ingwer. 

Auf den Seiten 133-152 finden sich Rezepte zum Thema „das gewisse Extra“. Es geht hier unter anderem um Grundrezepte wie selbstgemachtes Taco Gewürz, gegrillte Ananas-Guacamole mit roten Zwiebeln, Zucchini-Lauch Aufstrich mit Schalotten und Zitronen und ein cremiges Lauchzwiebeldressing mit Zitrone!

Im Anschluss an die Rezepte folgen noch Menü-Empfehlungen. Sucht man beispielsweise BBQ-Rezepte, sind alle dazu passenden Rezepte zu diesem Motto aufgelistet. Möchte man einen Abend mit Griechischen Rezepten veranstalten, sind alle dazu passenden Rezepte aufgeführt. Menü´s für jeden Anlass, übersichtlich und einfach aufgelistet 🙂

Layout, Bilder und Design:

Es gibt nicht zu jedem Rezept ein Foto, da auch viele kleinere und schnelle Rezepte im Buch aufgeführt sind. Das finde ich persönlich immer etwas schade, da ich mir gerne Fotos in einem Kochbuch ansehe. Nichtsdestotrotz sind die Rezepte übersichtlich gestaltet. Zu jedem Rezept gibt es eine kleine Anekdote der Autorin sowie Zeit- und Portionsangaben! Die Zubereitungsschritte sind kurz und verständlich formuliert. 

Getestete Rezepte:

Das erste Rezept, welches ich ausprobiert habe, ist das Kokos-Oatmeal auf Seite 24. Die Kombination aus Kürbis und Kokosraspeln hat mir sehr gut gefallen. Es war eine schöne Abwechslung zu einem Frühstück auf Hafer- oder Hirsebasis.

Als nächstes habe ich den Orangensalat mit Oliven-Rosmarin-Tapenade von Seite 100 ausprobiert. Ich mag Orangen sehr gerne und verarbeite sie, gerade im Winter, gerne als Salat. Die Kombination mit frischen Oliven kannte ich noch nicht, das war ein sehr aromatisches Ergebnis. Der Salat hat mir insgesamt sehr gut geschmeckt. Das Rezept eignet sich super als schnellen Lunch oder einfache Vorspeise.

Auch die Glasierten Champignons mit Kürbispüree von Seite 105 habe ich getestet. An manchen Tagen ist mir nach einem Abendessen zumute, was nicht zu schwer im Bauch liegt. Dieses Gericht eignet sich dafür prima. Keine großen Beilagen, einfach Gemüse in einer spannenden Kombination!

Zu guter Letzt habe ich den Brunnenkressesalat mit Avocado und Basilikum von Seite 122 ausprobiert. Ein sehr leckeres Ergebnis, dieses Rezept wird es öfter auf meinen Tisch schaffen! Schnell zubereitet und ein angenehm frisches Ergebnis 🙂

Gesamtfazit:

Nun ist mein Blog ja überwiegend ein vegetarischer oder veganer Blog. Ich esse in meinem Alltag tatsächlich auch sehr wenig Fleisch und Fisch, einfach weil ich es nicht gut vertrage. Die Paleo Ernährung ist ja nun nicht unbedingt fleischarm, man könnte sich also fragen wieso ich dieses Buch rezensiere. Darauf gibt es eine einfache Antwort. Ich beschäftige mich viel mit der Autoimmunerkrankung Hashimoto, da einige meiner Lieben von dieser Erkrankung betroffen sind. Das Buch hat mich daher sofort angesprochen, da Betroffene von Autoimmunerkrankungen wie Hastimoto mit dieser Art der Ernährung positive Resultate erzielt haben sollen. Des Weiteren bin ich alternativen Ernährungsformen natürlich sehr aufgeschlossen und lasse mich von Rezepten immer gerne inspirieren. 

In der Frühstückskategorie sind für mich persönlich zu wenig süße Rezepte enthalten. Ich bin kein herzhafter Frühstücker und kann mich daher mit herzhaften Frühstücksrezepten auch nicht so sehr identifizieren. Die Hash Browns aus Kochbananen werde ich aber definitiv mal als Lunch-Idee ausprobieren. Wer Hash Browns nicht kennt: Es sind amerikanische Kartoffelpuffer oder Kartoffelecken. Kochbananen dafür zu verwenden klingt nach einer spannenden und gesünderen Alternative! 

Ähnlich wie die Frühstückskategorie hätte ich mir auch die Dessertkategorie größer und ausführlicher gewünscht. Die Kombination der Desserts finde ich allerdings sehr spannend. Das Erdbeereis mit Kokosmilch und Balsamico werde ich im Sommer bestimmt öfter zubereiten! 

In der Kategorie „Den Regenbogen essen“ finden sich viele vegetarische Gerichte, die mir sehr gut gefallen haben. Diese Gerichte gehen schnell, sind originell und ansprechend. Für mich war diese Kategorie, gemeinsam mit der Dessert-Kategorie und der Kategorie „das gewisse Extra“ am spannendsten. Hier haben sich ebenfalls viele vegetarische Rezepte versteckt, von denen ich sicher die eine oder andere Leckerei öfter zubereiten werde. 

Da ich persönlich, wie oben erwähnt, kein großer Fleischesser bin, habe ich das Buch mal meinen Lieben vorgelegt. Alle von Ihnen essen Fleisch, zwar nicht Unmengen, aber zumindest mehr als ich. Ich habe sie gebeten mir ihre Ansicht zu den Rezepten zu geben. Sie empfanden die Rezepte als kreativ und ausgeklügelt, eine gute Mischung an verschiedenen Fleisch- und Fischgerichten. Wer im Alltag gerne auf Fleisch- und Fischgerichte zurückgreift, wird nach der Ansicht meiner Lieben, in diesem Buch fündig. 

Ich hoffe diese Buchrezension war interessant für den einen oder anderen von euch 🙂

Eure Fabienne

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