Aus dem Alltag

Ein Foodie-Event in Rotterdam

*Dieser Beitrag enthÀlt unbezahlte Werbung, es handelt sich um eine Pressereise!

Heute berichte ich euch von meinem Besuch in Rotterdam! Im Rahmen des Event von „Loveyoursalad“ haben wir uns mit einem hollandĂ€ndischen Tomatenbauern getroffen und uns Teile von Rotterdam und Umgebung angeschaut!

 

Ihr habt es vielleicht damals in meiner Instagram Storie gesehen. Ich war vor einigen Wochen fĂŒr zwei Tage zu Besuch in Rotterdam. Auf Einladung vom Team von „loveyoursalad“ ging es fĂŒr mich in unser Nachbarland die Niederlande! Man muss dazu sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt tatsĂ€chlich das erste Mal in Holland war. VerrĂŒckt, oder? Ich glaube, gerade wenn man im SĂŒd-Westen Deutschlands wohnt, ist man schnell mal „rĂŒber“ nach Holland gefahren. Tzja, obwohl ich nun gar nicht mal sooo weit von der Grenze weg wohne (knapp 2 1/2 Stunden) hat es also 24 Jahre gedauert bis ich der Niederlande einen Besuch abgestattet habe!

Von wem organisiert?

Bevor ich euch ĂŒber das Event berichte, möchte ich noch kurz auf Loveyoursalad eingehen! Ich muss zugeben, dass ich bis zum Tag, an dem die Einladung in mein Postfach geflattert ist, noch nie von dieser Initiative gehört hatte. Kurzum erklĂ€rt: Es geht um die Liebe zum Salat und generell zu gutem und hochwertigem GemĂŒse und Obst. Das Team von Love your Salad möchte auf positive Art und Weise aufzeigen, wie kreativ und genussvoll man mit frischem GemĂŒse umgehen kann! Auf der Website sorgen viele kreative Rezepte und informative Tipps dafĂŒr, dass der Leser Spaß und Freude am Kochen mit frischem GemĂŒse bekommt.

Das Programm des Events

FrĂŒh morgens ging es fĂŒr mich von Frankfurt aus Richtung Amsterdam. Von dort aus dann weiter nach Rotterdam! Kleiner Hinweis am Rande: Mein Freund und ich waren in der letzten Woche im Holland-Urlaub und haben eine kleine Rundreise durch die Niederlande gemacht. Bei der Routenplanung hatten wir uns dann (aus verschiedenen GrĂŒnden) gegen Rotterdam entschieden, zu vielseitig war die Route die wir geplant hatten, bereits. Als ich erfuhr, dass das Event in und um Rotterdam stattfinden wĂŒrde, war ich höchst erfreut nun doch auch Rotterdam einen Besuch abstatten zu können.

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Das Programm des Events klang ebenfalls vielversprechend. Nach einer Bootstour mit dem Wassertaxi (ĂŒbrigens bei absolutem Kaiserwetter in Rotterdam) haben wir die „Fenix Food Factory“ besucht. Man könnte sie auch als etwas andere Markthalle bezeichnen. Ein sehr urbaner Stil, viele junge Leute und alles GrĂŒnder, die voll und ganz hinter ihren Produkten stehen und mit Leidenschaft an die Arbeit gehen. Vor knapp zwei Jahren haben sich mehrere Unternehmer zusammengeschlossen und verkaufen in den Hallen ihre (meist nachhaltigen) Produkte. Beispielsweise hat ein Bierbrauer seine Brauerei direkt in der Fenix Food Factory eingerichtet. Es gibt GewĂŒrze und Tapas, frisches Obst und GemĂŒse, leckeren hollĂ€ndischen KĂ€se und frisch gerösteten Kaffee. Auch wenn fĂŒr mich als Allergikerin in solchen Markthallen nicht immer etwas Essbares zu finden ist, stöbere ich einfach unheimlich gerne ĂŒber die einzelnen StĂ€nde!

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Anschließend ging es (wieder mit dem Wassertaxi) auf zur nĂ€chsten Location. Im Restaurant „in de Keuken van Floris“ stand alles unter dem Motto Tomate. Wir bekamen ein (fĂŒr mich) sehr außergewöhnliches MenĂŒ serviert, welches zum Großteil aus Tomaten bestand. Ob es nun der klare Tomatensaft mit Holunderbeeren, das Tomatensorbet zum Nachtisch oder die Tomaten-Variationsplatte zum Hauptgang war – ich hatte große Freude daran mich durch das MenĂŒ zu futtern. Im Hauptgang habe ich extra eine glutenfreie Variante bekommen. Die Tomaten waren mariniert, getrocknet, gedĂ€mpft – ich kann es euch gar nicht mehr alles aufzĂ€hlen! Jedenfalls war es lecker 🙂

Einen Einblick in den hollÀndischen Tomaten-Anbau

Der nĂ€chste Stop war dann bei einem der Produzenten der „Prominent“ Rispentomaten, welcher zu den grĂ¶ĂŸten Tomatenerzeugern in Holland zĂ€hlt. Die grĂ¶ĂŸte Lieferung der Tomaten geht tatsĂ€chlich immer in die deutschen SupermĂ€rkte, daher war ich neugierig darauf mir die GewĂ€chshĂ€user mal genauer anzusehen. Bevor wir uns aber in eines der GewĂ€chshĂ€user hinein gewagt haben, haben wir eine gemĂŒtliche Bootstour durch das komplette Anbaugebiet gemacht. Das war mein persönliches Highlight des Events muss ich sagen. Mitten durch die Natur, strahlender Sonnenschein, durch einen hollĂ€ndischen Kanal und unter dutzenden kleinen BrĂŒckchen hindurch. Wir konnten uns so einen Einblick in das Anbaugebiet verschaffen. 

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Nach unserer kleinen Kanal-Bootstour ging es also inÂŽs Innere des GewĂ€chshauses! Mit SchutzanzĂŒgen ausgestattet (jesses, das war vielleicht eine Hitze :D) sind wir durch die einzelnen GĂ€nge des riesigen GewĂ€chshauses gelaufen. Meterhohe und meterlange Tomatenstauden soweit das Auge gereicht hat. Das saftige GrĂŒn von den BlĂ€ttern und den Stauden gemischt mit Rot- und Gelbtönen der reifenden Tomaten. Hin und wieder haben wir uns eine bereits reife Tomate frisch von den Stauden stibitzt. Die Tomatenflecken auf unseren AnzĂŒgen haben dann auch direkt den Beweis fĂŒr die Saftigkeit geliefert 😀 Laut Produzenten werden die Prominent Rispentomaten möglichst nachhaltig und im Einklang mit Mensch, Umwelt und Gesellschaft angebaut. FĂŒr den Anbau werden möglichst wenig Wasser, Energie und DĂŒngemittel verwendet. Wasser wird wiederverwendet und EnergieĂŒberschĂŒsse fließen ins Stromnetz zurĂŒck und versorgen Haushalte in der Umgebung. Das ganze Konzept des Anbaus soll einem großen Ökosystem gleichen! Zur Gruppe der Prominent Rispentomaten gehören ĂŒbrigens mittlerweile 27 Produzenten, die auf ĂŒber 360 Hektar die Rispentomaten anbauen. 

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Wie lagert man Tomaten am besten?

Über die Lagerung von Tomaten habe ich ĂŒbrigens etwas Neues dazu gelernt! Zwar wusste ich, dass man Tomaten besser bei Zimmertemperatur lagern sollte, aber mit welchen Obstsorten sie nicht beisammen liegen sollten, wusste ich nicht! Bananen, Äpfel oder auch Birnen solltet ihr bei der Lagerung weit entfernt von den Tomaten platzieren, denn diese FrĂŒchte geben Äthylen ab, welches fĂŒr einen beschleunigenden Reifeprozess bei den Tomaten sorgt. Neben Paprika, Gurken oder Auberginen fĂŒhlen sich die Tomaten dagegen recht wohl!

Nach dem Besuch im GewĂ€chshaus ging es fĂŒr uns an den Strand in Rotterdam. Dort haben wir gemeinsam mit allerhand frischem GemĂŒse und Obst leckere Salate gezaubert und in netter AtmosphĂ€re den Tag ausklingen lassen. 

Meine allergiefreie Mission

Am nĂ€chsten Tag hatten wir noch etwas Freizeit, bevor es zurĂŒck zum Flughafen ging. Also haben wir Amsterdam einen kleinen Besuch abgestattet. Ich hatte mir morgens die Mission auferlegt glutenfreie und laktosefreie „Stroopwaffles“ zu finden. Ihr wisst schon, die klebrigen Karamell-Waffeln aus Holland, die unverschĂ€mt viel Zucker enthalten aber auch einfach unheimlich lecker sind! Am Tag zuvor sind wir bereits an unzĂ€hligen StĂ€nden und Regalen vorbei gelaufen, die diese Waffelchen verkauft hatten. Ihr könnt euch ja sicher vorstellen, wie genervt ich war, dass ich von diesen gut riechenden Teilchen nichts probieren konnte. Man muss auch dazu sagen, dass ich diese Dinger schon vor meinen Allergien unheimlich gerne gegessen habe. Das gönnt man sich aufgrund der Inhaltsstoffe und Kalorien ja nun wirklich nicht jeden Tag, aber fĂŒr besondere AnlĂ€sse ist das doch völlig okay! In einem der vielen Albert Heijn SupermĂ€rkte und tatsĂ€chlich auch noch auf einem Food-Markt in Amsterdam bin ich dann fĂŒndig geworden und habe mir zwei verschiedene Marken von glutenfreien und laktosefreien Stroopwaffles gekauft. NatĂŒrlich habe ich bereits am Flughafen ein Waffelchen genascht, ihr wisst schon, um die Mission zu beenden 😀

Am Ende dieses Beitrages angekommen, kann ich nur sagen, dass zwei schöne Tage in den Niederlanden hinter mir liegen. Das Event war sehr liebevoll und gut organisiert, daher an dieser Stelle ein Dankeschön an das Team von Love your Salad! Ich war ĂŒbrigens, wie oben erwĂ€hnt, gerade im Urlaub in Holland und habe ein paar wunderhĂŒbsche Ecken in den Niederlanden ausfindig gemacht. Ich freue mich schon darauf ganz bald ein paar meiner Foodie-Tipps und Urlaubs-Highlights mit euch zu teilen 🙂 

Eure Fabienne

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