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Selbstgemachte vegane Schokolade (glutenfrei / ohne Rohrzucker)

Ich verrate euch ein schnelles Rezept für selbstgemachte vegane Schokolade aus wenigen Zutaten!

Habt ihr schon mal Schokolade selbstgemacht? Nein? Dann wird es allerhöchste Zeit! Ich habe bereits vor über 3 Jahren das erste Mal vegane Schokolade selbst gemacht. Dafür braucht es nämlich nur super wenige Zutaten und das Ganze ist auch überhaupt kein Hexenwerk. Dieses Rezept war sogar eines der ersten Rezepte, die ich nach dem Start von freiknuspern hier veröffentlicht habe. Doch mit den Jahren habe ich mich mit meinen Fotos ein ganzes Eckchen weiterentwickelt. Ich wollte diesem Rezept ein kleines Make-Over verpassen und präsentiere euch daher heute die Neu-Auflage meiner selbstgemachten veganen und gesünderen Schokolade 🙂

Was braucht man für selbstgemachte Schokolade?

Die Zutatenliste könnte kleiner fast nicht ausfallen. Ihr benötigt Kakaobutter, Kakaonibs (kleine Stücke von Kakaobohnen), Roh Kakaopulver eurer Wahl und nach Bedarf einen Sirup eurer Wahl. Wer möchte sucht sich dann noch ein paar fancy Toppings wie gepufften Quinoa, Pistazien, Aroniabeeren etc. Da seid ihr in eurer Wahl ganz frei!

Und weil ihr in der Wahl ganz frei seid, halte ich auch die Hinweise für Rezeptvariationen heute mal kurz.

Ich verwende für meine selbstgemachte Schokolade am liebsten Reissirup, da dieser eine sehr gerine Süßkraft hat und angenehm schmeckt. Außerdem ist er fructosefrei, was für einige von euch sicherlich vorteilhaft ist! Ihr könnt aber auch Agavendicksaft, Ahornsirup, Dattelsirup, Kokosblütensirup und sonstige Sirup-Wünsche eurer Wahl benutzen. Für die heutige Variante habe ich Reissirup und Ahornsirup miteinander kombiniert. Die genaue Menge des Sirups hängt übrigens auch ganz von euch ab. Denn ihr probiert die Masse einfach und entscheidet, ob sie euch süß genug ist oder eben nicht!

Was kann man mit dieser selbstgemachten Schokolade alles machen?

Da Ostern bevorsteht, habe ich aus diesem Rezept kleine Oster-Pralinen gemacht. Ich habe die Masse dafür in eine Oster-Form gegossen und teilweise mit Erdnussbutter, gepufftem Quinoa oder gehackten Nüssen gefüllt. So erhaltet ihr feine Pralinen!

Wer möchte, kann auch Schoko-Lollis aus diesem Rezept machen! Dafür habe ich einfach jeweils ein paar Schokoladenklekse auf Backpapier verteilt und Cakepop-Spieße dazugelegt. So lässt man die Masse dann trocknen bzw. fest werden.

Es ist aber auch möglich einfach eine klassische Bruchschokolade aus der Masse zu zaubern! Dafür habe ich die Masse großflächig auf Backpapier verstrichen, mit ein paar Toppings garniert und in den Kühlschrank verfrachtet. Wenn die Schokolade festgeworden ist, kann man sich einfach nach Wunsch die Stücke davon abbrechen.

Ich bin ein echter Schokoholic! Klar also, dass ich dieses Rezept ganz besonders gerne mag. Ich hätte früher nämlich nie gedacht wie einfach es ist eine solche Leckerei selbst zu machen. Neben den oben genannten Zutaten benötigt ihr noch einen Mixer, damit die Kakaonibs möglichst fein gemahlenen werden können. Mein Mixer schafft das leider immer nur so semi-gut, da ich keinen Hochleistungsblender habe. Daher ist meine Schokolade immer etwas “grisselig”. Dem Geschmack tut das für mich jedoch keinen Abbruch und man hat dadurch sogar noch eine kleine extra crunchy Einlage!

Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren!

Eure Fabienne

Selbstgemachte vegane Schokolade ohne Rohrzucker

Portionen 8 Portionen

Zutaten

  • 260 g Kakaobutter
  • 180 g Kakaonibs
  • 160 g Roh Kakaopulver
  • 100 ml Ahornsirup (nach Bedarf mehr oder weniger) (alternativ anderer Sirup der Wahl)
  • 40 ml Reissirup (nach Bedarf mehr oder weniger) (alternativ anderer Sirup der Wahl)

Anleitungen

  1. Die Kakaobutter über einem Wasserbad schmelzen. 

  2. Die Kakaonibs möglichst fein in einem Mixer mahlen. 

  3. Alle Zutaten verrühren, bis eine glatte Masse entsteht.

  4. Nach Wunsch noch Vanille, Zimt, gepufften Quinoa, gehackte Nüsse oder getrocknete Früchte dazu geben (oder danach auf der Schokolade verteilen).

  5. Die Schokolade in Pralinenförmchen füllen oder glatt auf einem Backpapier verstreichen.

  6. Im Kühlschrank fest werden lassen und auch im Kühlschrank aufbewahren. 

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