Aus dem Alltag

Produkttest des Hochleistungs-Luftreinigers IDEAL AP40 Pro!

Die Pollen-Saison ist in vollem Gange. Ich stelle euch heute ein kleines Helferlein für meine Pollen- Beschwerden vor: Den Hochleistungs-Luftreiniger AP40 Pro von Ideal.

Kaum zu glauben, dass ich nun schon das sechste Jahr in Folge mit Pollen-Problemen zu tun habe. Ich ertappe mich jeden späten Winter (meist fangen meine Symptome Anfang Februar an) dabei, wie ich mich frage ob ich nun krank werde oder ob es schon “die Pollen” sind. Jedes Jahr aufs Neue steigt die “Hoffnung”, dass ich einfach nur eine lausige Erkältung habe. Jedes Jahr aufs Neue steigere ich mich einige Tage in eine imaginäre Erkältung hinein, nur um dann doch nach spätestens zwei Wochen festzustellen, dass diese “Erkältung” keine Erkältung ist.

Mein Innerstes hat offensichtlich noch immer nicht verstanden, dass es sich in 95 % der Fälle um meine Pollen-Begleiterscheinungen handelt. Nach sechs Jahren müsste diese Tatsache doch mal in meinem Kopf angekommen sein, oder?!

Über die Jahre hinweg habe ich einige kleine Tricks gesammelt, die mir persönlich im Umgang mit den Pollen-Symptomen weiterhelfen. Ein kleines Helferlein möchte ich euch heute vorstellen! Den Hochleistungs-Luftreiniger IDEAL AP40 PRO!

Meine bisherigen Erfahrungen mit Luftreinigern

Ich stelle euch hier auf freiknuspern nicht das erste Mal einen Luftreiniger vor. Im letzten Jahr habe ich euch beispielsweise den Luftreiniger AC2889/10 aus der Serie 2000i von Philips vorgestellt. Ferdi, wie ich den Luftreiniger damals liebevoll genannt habe, macht mich auch heute noch sehr happy. Nichtsdestotrotz teste ich gerne für euch und auch mich weitere Modelle von verschiedenen Luftreinigern. Die Unterschiede hier sind nämlich oftmals sehr groß! Über die zwei Jahre hinweg, in denen ich nun schon einen oder mehrere Luftreiniger zuhause nutze, habe ich diese Geräte sehr zu schätzen gelernt und vernehme deutliche Unterschiede meiner Symptome in den eigenen vier Wänden. Denn diese Symptome haben sich verbessert und ich habe, zumindest zuhause, ein paar Beschwerden weniger.

Meine “Go To”-Tipps bei Pollen- und Heuschnupfensymptomen

Das liegt natürlich nicht nur an Luftreinigern!

  • In erster Linie liegt es daran, dass ich während der Pollensaison (und eigentlich auch rund um das Jahr) Kreuzallergene zu meinen Pollenallergien vermeide. Das heißt, ich vermeide jene Lebensmittel, die Kreuzallergien zu meinen Pollenallergenen darstellen können.
  • Auch halte ich meinen Haushalt so gut es geht sauber. Das klingt jetzt irgendwie seltsam, denn sauber ist es bei mir immer 😀 Aber ich putze, wische und reinige sehr gründlich und häufig um Staub und andere Bakterien in den Räumen so gut es geht zu vermeiden. Und ja, mir fällt das nicht immer leicht, Hausarbeit ist lästig 😀
  • Ich verwende extra antibakterielle Bettlaken, Matratzenschoner und Bettwäsche.
  • Ich reinige den Filter meines Staubsaugers (und auch das gesamte Gerät an sich) sehr regelmäßig und bewahre den Staubsauger auch nicht in meiner direkten Schlaf- Wohn- und Arbeitsnähe auf.
  • Ich habe einige Pflanzen in meiner Wohnung, die für eine gute Luftqualität sorgen sollen. Ganz vorne mit dabei ist hier beispielsweise die Wasserlilie. Ich kontrolliere die Gieß-Menge meiner vielen Pflanzen auch sehr gut, damit ich hier keine schlechten Bakterien anziehe, die durch Wurzelfäule oder Staunässe entstehen können.
  • Ich lüfte zu den geringsten Pollenflug-Zeiten und halte mich stets an das “Stoßlüften”.
  • Ich gehe nie, wirklich nie nie nie, mit getragener Straßenkleidung in die Nähe meines Bettes (und eigentlich auch nicht in mein Schlafzimmer). Mein Schlafzimmer soll der “pollenärmste” Raum in meiner Wohnung sein. Deshalb lagere ich getragene Straßenkleidung im Bad oder wasche sie direkt, sollte sie ohnehin dreckig sein. Auch mein Herzmann unterliegt der strengen Kontrolle, dass er nicht mit Straßenkleidung ins Bett oder für längere Zeit ins Schlafzimmer geht.
  • Ich bin immer mit einer ganzen Horde an Taschentüchern ausgestattet.
  • In diesem Jahr probiere ich etwas Neues aus. Meine Augen sind über den Winter hinweg das erste Mal richtig trocken geworden. Zumindest wurden sie erstmals so trocken, dass ich dadurch Beschwerden bekommen habe. In den letzten Pollen-Saisons habe ich direkt bei den ersten Symptomen mit speziellen Augentropfen bei Pollen gearbeitet. Manche waren mit Pathenol, manche mit Kortison, manche sogar mit einer Art Antibiotikum. Alle Mittelchen habe mir zwar geholfen, ich habe sie für meine Begriffe aber etwas zu häufig verwendet. Daher habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, dass ich erstmal probiere meine Augen generell “feuchter” zu halten. Vielleicht beugt das Pollen-Symptomen dann auch etwas vor, da meine Augenpartie von vornherein weniger anfällig ist und beispielsweise auch weniger juckt und brennt. Ich habe mir daher Augentropfen gekauft, die einfach für eine generelle Pflege der Augenpartie geeignet sind. Man kann sie ohne Bedenken über einen längeren Zeitraum verwenden. Ich habe dies natürlich aber vorher mit meinem Augenarzt abgesprochen! Bisher teste ich diese Methode seit gut 4 Wochen, wobei ich die Tropfen nicht jeden Tag verwende. Meine Augenpartie kommt mir insgesamt gepflegter vor, meine Augen tränen weniger und ich hatte seither weniger Juckreiz rund um die Augen. Das führt dazu, dass ich bisher (Toi Toi Toi) auch noch keine speziellen Allergie-Augentropfen benötigt habe.
  • Die klassischen Allergie-Nasensprays habe ich natürlich auch schon verwendet. Jedoch vertrage ich die meisten erstens nicht (ich bekomme davon Nesselsucht) und möchte zweitens auch nicht oft und nicht zu lange Nasenspray benutzen. Zwar habe ich ein “Notfall-Nasenspray”, was ich vertrage (es ist mit dem gleichen Wirkstoff wie mein Asthmaspray), ich verwende dies aber wirklich nur an schlechten Tagen. Sollte ich zwischendurch das Gefühl haben, dass meine Nasen-Schleimhaut anschwillt oder in sonstiger Art und Weise gereizt ist, verwende ich eine Nasendusche mit Meersalz-Lösung oder ab und an auch ein Meersalz-Nasenspray. Diese Sprays benutze ich zwar nicht häufig, aber greife im Zweifelsfall noch lieber darauf zurück, als auf mein Kortison-Nasenspray.
  • Bisher komme ich in diesem Jahr ohne Allergie-Tabletten aus. Das war mein oberstes Ziel für die diesjährige Pollen-Saison, denn ich möchte es lieber mit alternativen Mitteln probieren meine Symptome im Griff zu haben.

Ich könnte diese Liste nun noch um einige Punkte erweitern, die für mich wichtigsten Aspekte habe ich jedoch aufgeführt. Letztendlich kommt es auch auf jeden einzelnen Betroffenen an, denn jeder reagiert anders auf Pollen! Ich denke das jeder von euch, der schon länger von Pollen-Symptomen betroffen ist, seine eigenen Tricks entwickelt hat, um im Umgang mit den Pollen möglichst glimpflich davon zu kommen. Meine Tipps und Tricks müssen also nicht zwangsläufig für euch funktionieren. Hier muss jeder selbst entscheiden und ausprobieren, was für die eigenen Symptome am besten funktioniert!

Der Hochleistungs-Luftreiniger IDEAL AP40 PRO

Nichtsdestotrotz möchte ich euch ein weiteres Helferlein vorstellen, dass neu im Hause freiknuspern eingezogen ist. Heute darf ich euch nämlich, in freundlicher Zusammenarbeit mit IDEAL, deren Hochleitungs-Luftreiniger IDEAL AP40 PRO vorstellen! Genauer gesagt, darf ich euch heute Fiona vorstellen, so habe ich den kleinen und sehr ästhetischen Hochleistungs-Luftreiniger nämlich dieses Mal getauft.

Ein paar Informationen zur Optik

Neben Ferdi wohnt nun also auch Fiona im Hause freiknuspern. Die Frage nach dem “Wieso bekommt das Gerät einen Namen?” möchte ich an dieser Stelle nicht weiter ausführen. Ich gebe meinen wichtigsten Geräten und Objekten nun mal gerne Namen (mein Auto und meine Kameras haben ebenfalls Namen!). Warum ich dem Hochleistungs-Luftreiniger von IDEAL einen weiblichen Namen gegeben habe, kann ich aber sehr wohl beantworten.

Denn Fiona ist recht klein und kompakt, genauer gesagt 39,8 cm hoch. Mit einem Durchmesser von knapp 29,8 cm passt sie bei mir hervorragend in eine kleine Ecke im Wohnzimmer zwischen meinem Sofa und meinem Fernsehschränkchen. Trotz ihrer kompakten Größe ist sie sehr leistungsstark und wirkt dennoch ästhetisch, sodass sie sich hervorragend in den Raum einfügen kann. Ich bekomme nicht das Gefühl, dass ich ein großes, globiges, unschönes Gerät im Zimmer stehen habe. Klar, wichtig ist in erster Linie die geleistete Arbeit des Gerätes, aber wenn solch ein Luftreiniger mindestens 7 von 12 Monaten im Raum steht, dann möchte ich ihn auch möglichst schön ansehen können. Um die Optik des Luftreinigers optimal in den Raum einzufügen, können zu dem Hochleistungs-Luftreiniger auch optional verschiedenfarbige Filterüberzüge gekauft werden. Ich bezeichne es gerne als “Kleiderwechsel”. Man zieht den Überzug ganz einfach direkt über dem 360 Grad Filter. Derzeit nutze ich den dunkelgrauen Überzug. Die Farbpalette enthält jedoch 7 Farben. Wenn der Luftreiniger also in einem Kinderzimmer stehen soll, dann kann man ihm den Überzug in der Farbe verpassen, der am besten zur Einrichtung des Kinderzimmers passt. So haben sicherlich auch die Kleinen nicht das Gefühl, dass da ein fremdes komisches Ding im Zimmer steht. Natürlich gilt diese Idee nicht nur für Kinderzimmer. Solltet ihr bestimmte Farbkonzepte in manchen eurer Zimmern verfolgen, so hat der Luftreiniger einige Überzüge zur Auswahl!

Eckdaten: Kurz und Kompakt

  • Größe: Der Hochleistungs-Luftreiniger IDEAL AP40 PRO ist 39,8 cm hoch, 25,5 cm breit und 29,8 cm tief. Er wiegt 3,6 kg.
  • Lierferumfang: Im Lieferumgang sind der Luftreiniger, der 360°-Filter, ein Netzkabel, ein waschbarer Filterüberzug in hellgrau, optional verschiedenfarbige Filterüberzuge, eine Fernbedienung sowie die Bedienungsanleitung enthalten. Außerdem gibt es eine App von IDEAL, in der der Luftreiniger konfiguriert werden kann.
  • UVP: Der Hochleistungs-Luftreiniger ist zu einem UVP von 598,05 € erhältlich.
  • Erhältlichkeit: Über die Website von IDEAL können Fachhändler, die das Gerät verkaufen, im Umkreis gesucht werden. Außerdem kann das Produkt online auch bei www.mediamarkt.de sowie bei www.purenature.de gekauft werden.
  • Technisches: Der Luftreiniger AP40 PRO ist für Raumgrößen von 30-50 m² ausgelegt. Er hat 5 Lüfterstufen und zwischen 5-75 Watt (je nach Lüfterstufe). Die Reinigungsleistung beträgt bis zu 440 m3 / Stunde. Der Geräuchpegel beläuft sich auf 16,7-61,7 dB (je nach Lüfterstufe).
  • Ersatzfilter: Sollte der 360°-Filter voll sein, kann ein Ersatzfilter für 105,91 Euro UVP nachgekauft werden. Der Filter besteht aus einem Fein-Vorfilter, einem HEPA-Filter und einem extra hohen Anteil an Aktivkohle. Der 360°-Filter muss in der Regel alle 12 Monate ausgetauscht werden. Die genaue Nutzungsdauer hängt aber stark von dem Grad der Luftverschmutzung ab und kann zwischen 4 Monaten und 20 Monaten betragen. Durch die kreisrunde Bauform kann die gesamte Filterfläche optimal ausgenutzt werden, sodass eine bestmögliche Filterung gewährleistet wird. Der Mehrlagenfilter filtert unter anderem Schadstoffe und Verunreinigungen wie Staub, Feinstaub, Pollen und andere luftgetragene Allergene, Krankheitserreger wie Bakterien und Schimmelsporen (und hemmt deren Wachstum im Filter), Zigarettenrauch, Abgase (auch NO2), chemische Dämpfe und Gerüche aus der Innenraumluft.

Ein paar Informationen zum 360°-Filter

Der 360°-Filter besteht aus fünf Filterschichten. Das Vorfiltergitter filtert grobe Schmutzpartikel. Die Vorfilterschicht sorgt für die Filtration der großkörnigen Partikel. Die HEPA-Mikrofaserschicht filtert lungengängige und ultrafeine Partikel aus der Luft. Die Aktivkohleschicht entfernt Gase und Gerüche. Die Abdeckschicht schützt die Aktivkohle.

Im Vergleich zu anderen Luftreinigern, die einen flachen Filter vorweisen, bietet der 360°-Filter eine größere Filterfläche bei gleichmäßiger Ausnutzung der gesamten Oberfläche des Rundfilters. Denn die anderen, flachen Filter, sind in der Regel vor einem Ventilator im Filter verbaut, was zur Folge hat, dass die Filteroberfläche deutlich schlechter ausgenutzt werden kann, da diese hauptsächlich direkt vor dem Ventilator die Luft durch den flachen Filter zieht und dadurch nicht die gesamte Filteroberfläche ausnutzt.

“EASY-Touch” Bedienelement

Das Bedienelement “EASY-Touch”, der Hauptknopf am Luftreiniger, beinhaltet mehrere Funktionen. Man kann durch mehrmaliges Drücken zwischen folgenden Funktionen wechseln: ON/OFF, Lüfterstufe 1-3, Autmatik-Lüfterstufe, Turbo-Lüfterstufe und Nachtmodus. Die jeweilige Luftqualität wird mit einem Dreifarb-Code angezeigt. Leichtet die Anzeige Grün, ist die Luftqualität gut. Gelb bedeutet eine mittlere Luftqualität und Rot bedeutet eine schlechte Luftqualität. Im Automatikmodus switscht der Luftreiniger automatisch zwischen den Lüfterstufen 1-3 hin und her und passt sich dementsprechend selbstständig an die jeweilige Luftqualität an. Auf welcher Stufe der Luftreiniger gerade lüftet, ist über den Farbcode dann gut und schnell erkennbar.

Ich persönlich nutze die Automatik-Funktion und den Nachtmodus am häufigsten. Denn dann muss ich mich um nichts kümmern und kann Fiona vor sich hin reinigen lassen. Den Nachtmodus nutze ich auch tagsüber, wenn ich mal auf dem Balkon bin, kurz einkaufe oder um den Blog laufe. Meist stelle ich über die Fernbedienung dann die zeitliche Laufzeit ein.

Mehr zu IDEAL

IDEAL ist eine Marke von Krug+Priester, der Firmensitz befindet sich in Balingen am Rande der Schwäbischen Alb. Entwickelt und produziert wird ausschließlich dort. Die benötigten Materialien werden zu 90 % aus der umliegenden Region bezogen, sodass kein Teil mehr als 250 km zurücklegen muss, bis es an der Produktionsstätte angekommen ist. Seit der Firmengründung 1951 achtet das erfolgreiche mittelständige Familienunternehmen sehr bewusst auf das Schützen der Umwelt. Die Materialien sind hochwertig. Die Teile, welche zugekauft werden müssen, stammen aus einer nachhaltigen Produktion. Optimierte Produktionsprozesse sollen ebenso zum Umweltschutz beitragen, wie bleifreie Lötanlagen in der Platinenfertigung. Die Kunststoffteile werden außerdem klar gekennzeichnet, sodass für ein umweltgerechtes Recycling gesorgt werden kann.

Nachdem das Sortiment zunächst verschiedene Aktenvernichter und Schneidemaschinen beinhaltete, wurde die Produktrange ab dem Jahr 2014 um den Geschäftsbereich IDEAL Health erweitert. Drei verschiedene Luftreiniger-Modelle wurden damals zunächst eingeführt. Im Jahr 2017 wurde mit dem Hochleitungs-Luftreiniger AP60 PRO dann der erste professionelle Luftreiniger “Made in Balingen” auf den Markt gebracht.

Die App von IDEAL

Neben der enthaltenen Fernbedienung, über die man die verschiedenen Lüfterstufen sowie eine zeitliche Begrenzung einstellen kann, gibt es zu dem Luftreiniger auch eine App (IDEAL AIR PRO). Die individuelle Anpassung der Leistungsstufen im Automatikmodus sollen sich bequem über die App steuern lassen. Auch die Timerfunktion, eine Kindersicherung oder die Filterzustandsabfrage soll über die App durchgeführt werden können. Ich persönlich hatte sowohl bei der Installation als auch bei der Konfigurierung mit meinem Luftreiniger jedoch erhebliche Probleme mit der App und konnte sie gar nicht erst richtig nutzen.

Vom Hersteller weiß ich, dass hier derzeit unter Hochdruck an einer Lösung gearbeitet wird. Die App soll in naher Zukunft verändert werden, sodass danach eine adäquate und leistungsstarke App für alle Kunden zur Verfügung steht.

Bis dahin nutze ich einfach weiterhin die Fernbedienung oder das “EASY-Touch” Bedienelement. Damit kann ich den Luftreiniger in vollen Zügen nutzen und bin daher nicht auf eine App angewiesen. Dennoch freue ich mich darauf in naher Zukunft in die überarbeitete App hineinsehen zu können!

Meine Tests mit “Fiona”

Fiona hat einen Platz in meinem Wohnzimmer bekommen. Dort steht der Hochleistungs-Luftreiniger seit dem Aufbau konstant an einem festen Platz. Ich habe ihn aber auch schon mit in die Küche genommen und bin auch mit ihm in den Urlaub gefahren (durch die handliche Größe konnte ich den Luftreiniger wunderbar in einer Tasche in den Kofferraum stellen). Da mein Wohnzimmer jedoch auch mein Arbeitszimmer ist, war mir hier der Luftreiniger besonders wichtig. Denn gerade beim Arbeiten kann ich mich vor lauter Niesen, tränenden Augen und zugequollenen Schleimhäuten oftmals nicht konzentrieren.

Wie oben bereits erwähnt nutze ich Fiona am häufigsten im AUTO-Modus. So passt sich der Luftreiniger automatisch an die Luftverhältnisse im Raum an. Das habe ich natürlich getestet, in dem ich provokant vor dem Gerät gesaugt, gewischt und Teppiche ausgeschüttelt habe. Außerdem habe ich ihn auch in mein Schlafzimmer getragen, um zu schauen wie er sich beim Wechseln der Bettwäsche verhält (da schüttelt man ja auch gerne mal eine Menge Staub und “dreckige” Luft auf).

Bei all diesen Tests hat sich der Luftreiniger, für meine Begriffe, gut geschlagen. Er hat die Lüfterstufe automatisch auf die höchste Stufe angepasst, wenn sehr viel schlechte Luft aufgewirbelt wurde. So hat er dann einige Minuten auf stärkster Stufe gelüftet, bis er sich wieder eingependelt und die Lüfterstufe wieder reduziert hat.

Wenn ich den Luftreiniger arbeiten lasse, schließe ich in der Regel die jeweilige Zimmertür. So konzentriert sich die Reinigung primär auf den jeweiligen Raum. Tagsüber habe ich mit den Pollen in der Regel die wenigsten Probleme, am Morgen und Vormittag, sowie am frühen Abend hingegen kommen oft nervige Symptome. Daher sind das auch die Zeiten, in denen ich den Luftreiniger am häufigsten verwende. Es kommt zwar auch vor, dass ich den Luftreiniger einfach den ganzen Tag laufen lasse, in der Regel konzentriere ich mich aber auf bestimmte Stoßzeiten am Tag. Nach einem vollen Arbeitstag lasse ich Fiona im Wohnzimmer arbeiten, während ich Hausarbeit erledige oder Koche. Dafür schließe ich die Wohnzimmertür und lege mich am Abend dann gemütlich auf das Sofa. Bis dahin hat Fiona schon die größte Arbeit geleistet und lüftet dann nur noch im schwächsten Modus (die Lampe leuchtet dann meist durchgängig Grün) vor sich hin.

Einen Punkt möchte ich nochmal kurz separat erwähnen. Die Lautstärke des Gerätes ist wirklich spitze. Ich benötige nicht mal den Nachtmodus zum Schlafen, mir würde auch der AUTO-Modus reichen. Denn wenn das Gerät dann auch schwächster Lüfterstufe arbeitet, ist es immer noch wahnsinnig leise. Man hört Fiona wirklich kaum! Wenn dann mal die Turbo-Stufe oder die stärkste AUTO-Lüfterstufe aktiv ist, ist das Gerät natürlich lauter. Die AUTO-Lüfterstufe in Rot pendelt sich aber meist nach einigen Minuten wieder ein, da die Luft dann wieder eine bessere Qualität vorweist und der Filter auf einer schwächeren Stufe weiterarbeiten kann. Dann wird der Geräuschpegel logischerweise auch wieder geringer.

Fazit – Luftreiniger Ja oder Nein

Da sich die meisten guten Luftreiniger in einem sehr hohen preislichen Rahmen bewegen, kann ich absolut nachvollziehen, dass nicht jeder sich ein solches Gerät leisten kann oder leisten möchte. Immerhin hat auch keiner einen persönlichen Erfahrungsbericht, es lässt sich also nicht voraussagen ob der Luftreiniger jedem Individuum gerecht wird.

Für eine möglichst beschwerdefreie Pollensaison spielen eine ganze Menge Faktoren eine wichtige Rolle. Ja, ein Luftreiniger kann einer dieser Faktoren sein, er kann zu einer Verbesserung des Wohlbefindens beitragen. Für eine Verbesserung eurer Symptome durch die Nutzung eines Luftreinigers kann ich aber natürlich nicht garantieren. Ich denke, dass dies von jedem Individuum selbst abhängig ist.

Ich für meinen Teil habe das heute vorgestellte Gerät (und generell die Nutzung von Luftreinigern) sehr zu schätzen gelernt. Ich merke Verbesserungen meiner Beschwerden in den eigenen vier Wänden und möchte daher auf eine Nutzung eines Luftreinigers nicht mehr verzichten. Ich gebe aber auch mein bestes um den Pollen generell den Kampf anzusagen und sorge mit vielen weiteren Tricks für eine etwas beschwerdefreiere Pollensaison. E

Ich hoffe, dass dieser kleine Erfahrungsbericht hilfreich für den einen oder anderen von euch war! Ich wünsche all jenen unter euch, die von Heuschnupfen oder Pollenallergien betroffen sind, eine möglichst unbeschwerte Zeit.

Eure Fabienne

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