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Zweierlei selbstgemachte Nudeln mit dem Pastamaker (glutenfrei und vegan)

*Dieser Beitrag enthält Werbung für Philips!

Heute bringe ich euch zweierlei selbstgemachte glutenfreie und vegane Nudelrezepte mit, die ich im Pastamaker von Philips zubereitet habe!

Habt ihr eigentlich auch solche Gerichte von denen ihr nicht genug bekommen könnt? Gerichte, die so vielfältig sind, dass sie euch nie langweilig werden? Gerichte, die ihr immer als Antwort nennt, wenn man euch fragt was ihr heute essen möchtet? Also in meinem Fall sind das Nuuuuudeln! Ich liebe Nudeln! Nudeln gehen immer, ich mag sie in jeder erdenklichen Weise. Heute serviere ich euch selbstgemachte Nudeln. Einmal Kurkuma-Bandnudeln mit einer Rote Bete Soße und einmal Rote Bete Penne mit einer Kürbis Soße. Beide Rezepte sind natürlich glutenfrei und außerdem auch vegan. Ich habe sie mit Hilfe des Pastamakers von Philips zubereitet, den ich euch heute näher vorstellen möchte.

Der Pastamaker von Philips

Seit einigen Wochen habe ich den Pastamaker von Philips im Hause freiknuspern. Als der Herzmann neulich mal wieder aus Schweden zu Besuch war, haben wir ihn gemeinsam ausprobiert und selbstgemachte Nudeln hergestellt.

Ich sage es euch ehrlich: Ich habe noch nie einfacher und schneller selbstgemachte Nudeln gemacht!

Aber von vorne, ich nenne euch erst einmal ein paar Key Features, die ihr rund um den Pastamaker wissen solltet:

• In weniger als 10 Minuten lassen sich im Pastamaker 2 bis 3 Portionen (ca. 600 g) Nudeln herstellen.

• Der Pastamaker knetet den Teig und formt die Nudeln entsprechend der jeweiligen Formscheiben.

• Der Pastamaker hat eine integrierte Waage und wird ganz einfach über das digitale Display bedient. Man sucht sich die jeweilige Formscheibe für seine Wunsch-Pasta aus, die man zubereiten möchte. Danach wird die Scheibe eingesetzt und man gibt Mehl und Gewürze in den Behälter. Der Pastamaker zeigt dann an wie viel Menge an Flüssigkeit man zugeben muss. Nach der Zugabe der Flüssigkeit fängt er an zu Kneten und kurze Zeit später drückt er die fertigen Nudeln heraus. Dann muss man sie nur noch bei der gewünschten Größe / Länge mit dem beigelegten Tool abcutten und fertig ist die Pasta!

• Im Lieferumfang sind acht verschiedene Formscheiben enthalten. Mit Hilfe dieser Scheiben lassen sich verschiedene Pastasorten wie Spaghetti, Lasagne, Penne, Tagliatelle oder Pappardelle zubereiten.

• Außerdem enthält der Lieferumfang passende Reinigungswerkzeuge um die Formscheiben nach Benutzung optimal säubern zu können.

• Das Gerät ist zu einem UVP von 259,99 € erhältlich.

• Das Gerät kann glutenfreie und vegane Nudeln ebenso gut herstellen wie glutenhaltige Pasta oder Eiernudeln. Außerdem können damit auch gesündere Nudeln auf Basis von Kichererbsenmehl, Linsenmehl oder Erbsenmehl hergestellt werden. Durch die Zugabe von färbenden Gemüsesäften oder Gewürzen wie Kurkuma lassen sich im Handumdrehen auch bunte Nudeln aller Art herstellen!

Meine selbstgemachten Nudeln aus dem Pastamaker

Ich habe mich für Tagliatelle und Penne entschieden, da ich diese beiden Nudelformen am liebsten mag. Die Tagliatelle habe ich mit Kurkumapulver eingefärbt, die Penne hingegen wurde durch die Zugabe von Rote Bete Saft schön pink. Dazu gab es bei der Kurkuma Tagliatelle eine Rote Bote Soße und bei der Rote Bete Penne eine Kürbis Soße. 

Die Tagliatelle kamen perfekt geformt aus dem Pastamaker heraus. Die gelbe Farbe mit den kleinen grünen Kräutertupfen im Teig hat mich sofort begeistert. Nach wenigen Minuten im kochenden Wasser konnten der Herzmann und ich uns über diese köstlichen Bandnudeln hermachen. 

Auch die Penne kam perfekt geformt aus dem Gerät heraus. Faszinierend, wie ich fand, denn durch den hohlen Nudelkörper konnte ich mir nicht vorstellen, dass ein glutenfreier und veganer Teig wirklich eine so tolle Bindung erhält, dass sie nicht porös werden oder gar reißen. Aber nein, das war ein 1A Nudelergebnis, ich sag´s euch. 

Klappen die Nudeln auch ohne Pastamaker?

Ich möchte noch kurz ein paar Worte im Bezug auf das Ausprobieren ohne Pastamaker verlieren. Ich habe schon häufig versucht einen leckeren glutenfreien und veganen Pastateig mit einem Nudelholz auszurollen und ganz ohne technische Hilfsmittel hinzubekommen. In der Regel war ich damit nur mäßig erfolgreich. Denn viele Nudelteige sind einfach sehr schwer in ihrer Konsistenz, was das Ausrollen mit einem Nudelholz ziemlich anstrengend macht.

Ob diese beiden Rezepte auch ohne den Pastamaker funktionieren, habe ich ehrlicherweise nicht ausprobiert. Das käme auf einen Versuch an! An sich lässt sich der Teig sehr gut handhaben, klebt wenig und sollte sich dementsprechend auch mit Hilfe eines Nudelholzes ausrollen lassen. Aber wie gesagt, es kann mühsam werden! 

Mein Fazit zum Pastamaker

Ich bin wirklich sehr begeistert von dem Gerät. Einfacher, schneller und vielseitiger kann man selbstgemachte Nudeln wahrscheinlich nicht zubereiten. Da dieses Gerät SO schnell selbstgemachte Nudeln zaubert, ist es für mich persönlich nicht notwendig die Pasta auf Vorrat herzustellen und richtig durchtrocknen zu lassen. Denn die Nudeln frisch zuzubereiten dauert nur 10 Minuten, danach muss man sie nicht unbedingt trocknen lassen und kann sie sofort in´s heiße Wasser werfen. Da frische Nudeln eine deutlich kürzere Garzeit als die fertigen Nudeln haben, habt ihr in unter 20 Minuten frische selbstgemachte und fertig gegarte Nudeln!

Ich möchte jedoch trotzdem noch zwei kleine Kritikpunkte äußern. 

Ich habe bei beiden Nudelsorten gemerkt, dass der Teig mit der angezeigten Wassermenge nicht vollständig geschmeidig aus der Form herausgedrückt wurde. Die Nudeln haben dann nämlich gekrümelt oder Risse an der Oberfläche erhalten. Daher habe ich bei beiden Rezepten etwa 10-20 g mehr Flüssigkeit hinzugegeben. Danach kamen geschmeidige und optisch perfekt aussehende Nudeln aus dem Gerät heraus. Es kann an den glutenfreien Mehlen gelegen haben, da manche Mehle etwas mehr Flüssigkeit aufsaugen als andere. 

Der zweite kleine “Kritikpunkt” dreht sich um den Preis. Denn 259,99 € ist schon ziemlich viel Geld. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich dieses Gerät gönnen möchte oder nicht. Der Fairness halber muss ich sagen, dass es wirklich köstliche gesunde und allergiefreundliche Nudeln hervorgebracht hat und das man hier wirklich weder Arbeit noch Dreck hat. Hinzu kommt die wirklich äußerst kurze Gesamtdauer, die es benötigt bis ihr frische Pasta auf dem Tisch stehen habt.

Diese beiden Rezepte passen perfekt in den Herbst und Winter. Richtig schönes Soulfood mit leckerem Gemüse aus der “kalten Saison”. Überhaupt mag ich den Herbst und Winter sehr gerne, weil ich die saisonalen Gemüsesorten in diesen Monaten besonders gerne habe. Kürbis in seiner vollen Pracht mit seinen vielen verschiedenen Sorten, diverse Kohl-Sorten, von denen eine leckerer schmeckt als die andere, Wurzelgemüse (Was würde ich nur ohne Pastinaken und Petersilienwurzel machen?!), Rote Bete als Eisenlieferant, die sowohl warm als auch kalt einfach immer ein Genuss ist – ich könnte endlos weiter schwärmen von den tollen Gemüsesorten in den kalten Monaten. Aber genug der Schwärmerei!

Ich wünsche euch viel Freude beim Ausprobieren.

Eure Fabienne

Zweierlei selbstgemachte glutenfreie und vegane Nudeln

Keyword glutenfreie Nudeln, glutenfreie Penne, glutenfreie Tagliatelle

Zutaten

Kurkuma Tagliatelle

  • 130 g Reismehl
  • 120 g Kichererbsenmehl
  • 2 TL gem. Flohsamenschalen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL gem. Thymian
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 100-150 ml Wasser (je nach Herstellungsverfahren und verwendeten Mehlen)

Rote Bete Penne

  • 130 g Reismehl
  • 120 g Teffmehl
  • 20 ml Rote Bete Saft
  • 80 ml Wasser
  • 2 TL gem. Flohsamenschalen
  • 1 EL Olivenöl

Rote Bete Soße

  • 6 Knollen Rote Bete (am besten vorgegart)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4-5 Blätter frischer Salbei
  • Handvoll Mandelblättchen
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Kürbis Soße

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 400 g Hokkaido Kürbis
  • 2 EL Olivenöl
  • Prise Currypulver
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Handvoll Mandelblättchen

Anleitungen

Kurkuma Tagliatelle

  1. Die trockenen Zutaten in den Behälter vom Pastamaker geben und vorsichtig vermengen.

  2. Das Kurkumapulver in das Wasser einrühren und glatt verrühren.

  3. Den Pastamaker einschalten, die Art der Nudeln auswählen und Start drücken. Der Pastamaker fängt an zu kneten. Dabei das Olivenöl und langsam auch das Kurkuma-Wasser Gemisch einrühren. 

  4. Nach dem Knetvorgang fängt der Pastamaker an die Tagliatelle herauszudrücken. Die Tagliatelle bei der gewünschten Länge vorsichtig abcutten und auf einer leicht bemehlten Fläche ablegen. Darauf achten, dass sie nicht verkleben. Alternativ auf einem Nudelhalter einzeln aufhängen um sie etwas antrocknen zu lassen.

  5. Die Nudeln im gesalzenem Wasser kochen, bis sie die gewünschte Konsistenz haben.

Rote Bete Penne

  1. Die trockenen Zutaten in den Behälter vom Pastamaker geben und vorsichtig vermengen.

  2. Den Pastamaker einschalten, die Art der Nudeln auswählen und Start drücken. Der Pastamaker fängt an zu kneten. Dabei das Olivenöl und langsam auch den Rote Bete Saft und das Wasser einrühren.

  3. Nach dem Knetvorgang fängt der Pastamaker an die Penne herauszudrücken. Die Penne bei der gewünschten Länge vorsichtig abcutten und auf einer leicht bemehlten Fläche ablegen. Darauf achten, dass sie nicht verkleben. 

Rote Bete Soße

  1. Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und im Olivenöl kurz anschwitzen.

  2. Die vorgegarte Rote Bete Knollen in feine Stücke schneiden. Etwa 1/3 davon bei Seite legen. Den Rest zu der Zwiebel-Mischung geben und ebenfalls kurz mit anschwitzen. 

  3. Mit Salz und Pfeffer würzen und grob pürieren.

  4. Die bei Seite gelegten Stücke der Rote Bete unterheben und nochmal kurz erwärmen. Mit der Pasta servieren. Mit Mandelblättchen garnieren. 

Kürbis Soße

  1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

  2. Kürbis entkernen und in kleine Stücke schneiden.

  3. Das Gemüse mit dem Olivenöl anschwitzen und unter Rühren circa 10-15 Minuten bei schwacher Hitze anbraten. Gegebenenfalls 1-2 EL Wasser dazu geben. Der Kürbis sollte weicher werden. Gewürze dazu geben.

  4. Die Masse mit Hilfe eines Pürierstabes vermixen. Gegebenenfalls nochmal abschmecken.

  5. Mit der Pasta servieren. Mit Mandelblättchen garnieren.

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