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Saftige Mini-Lebkuchen (allergiefreundlich, glutenfrei und vegan)

Ich bringe euch heute ein oberleckeres und super allergiefreundliches Rezept für leckere Lebkuchen mit! Meine saftigen Lebkuchen sind unter anderem glutenfrei, vegan, sojafrei, ohne Orangeat, Zitronat und raffinierten Zucker.

 

Lebkuchen sind ein fester Bestandteil der Weihnachtsleckereien. Ich würde sogar fast behaupten, dass sie DER Weihnachtsklassiker schlechthin sind. Früher habe ich sie tatsächlich gar nicht sooo gerne gegessen, aber heute könnte gehören sie für mich fest zum „Weihnachtssortiment“. Allerdings habe ich seit ich glutenfrei, laktosefrei und allergiefreunlich esse, sehr wenig Lebkuchen gegessen. Denn es gibt zwar glutenfreie und laktosefreie Lebkuchen zu kaufen, in der Regel enthalten diese Produkte allerdings dennoch Zutaten, die ich aufgrund meiner Allergien nicht essen kann. In den letzten beiden Jahren haben sich dann weitere Allergien und Unverträglichkeiten bei mir herausgestellt, die es noch schwieriger gemacht haben geeignete Produkte zu finden. Das hat also mal wieder danach geschrien, dass ich ein für mich (und hoffentlich auch für euch) passendes Rezept entwickle und das habe ich getan!

Denn, Obacht, diese Lebkuchen sind wirklich frei von sooo vielen Allergien und Unverträglichkeiten und trotzdem schmecken sie (nochmal Obacht) sau lecker und irgendwie auch typisch nach Lebkuchen. Wie großartig klingt das bitte? 


Meine Lebkuchen sind:

  • glutenfrei
  • vegan (also ohne Eier und Milch)
  • ohne raffinierten Zucker
  • ohne Orangeat und Zitronat
  • ohne Datteln, Feigen und Aprikosen
  • ohne Hefe
  • ohne Soja
  • ohne Haselnüsse
  • und sogar komplett nussfrei möglich!

Hach, ich bin schon fast etwas stolz auf dieses Rezept! Ich habe diese Lebkuchen so schnell aufgefuttert, dass ich ganz vergessen habe welche für den Herzmann einzufrieren (er will ja immer alles probieren, wenn er aus Schweden zu Besuch ist). Hups 😀 Da muss ich wohl eine neue Ladung backen. Aber ich glaube, dass ich dieses Rezept bis Weihnachten noch einige Male backen werde.

Hinweise für Rezeptvariationen (allergieentsprechend):

  • Mandeln und Cashewkerne: Wer keine Mandeln und auch keine Cashewkerne verträgt, kann auf gemahlene und gehackte Sonnenblumenkerne zurückgreifen. 
  • Sirup: Wer das Rezept fructosearm machen möchte oder den Agavendicksaft und Ahornsirup nicht verträgt, kann zu Reissirup greifen und das pulverisierte Süßungsmittel weglassen oder durch ein Verträglicheres der Wahl ersetzen. 
  • Trockenobst: Ich habe ungezuckerte getrocknete Cranberries verwendet. Berberitzen oder Aroniabeeren kann ich mir auch gut vorstellen. Ihr solltet sie allerdings vorher in Wasser, Saft oder nach Wunsch auch Alkohol einlegen, damit sie weicher werden. Ich denke man könnte auch gänzlich auf Trockenfrüchte verzichten, dann empfehle ich aber etwas mehr (fructosefreie) Marmelade zu verwenden! (etwa 1-2 TL mehr). 
  • Marmelade: Ich habe eine selbstgemachte Mirabellenmarmelade verwendet. Ich empfehle eine helle Marmelade zu verwenden, das hat allerdings primär optische Gründe. Eine dunkle Marmelade würde auch funktionieren, denke ich! 

Weitere „frei von“ Weihnachtsplätzchen

Im letzten Jahr habe ich auch zwei absolute Weihnachtsklassiker in einer super leckeren und allergiefreundlichen Variante zubereitet.

Hier kommt ihr zu meinen nussfreien und veganen Zimtsternen (auch glutenfrei und ohne raffinierten Zucker). 

Hier kommt ihr zu meinen glutenfreien und veganen Vanillekipferln (auch ohne Mandeln und ohne raffinierten Zucker). 

Glutenfreie Oblaten

Oblaten gehören irgendwie zu Lebkuchen dazu. Man bekommt sie auch in der glutenfreien Version, allerdings meiner Erfahrung nach nur im Internet, nicht im stationären Handel. Die Lebkuchen funktionieren auch prima ohne Oblaten. Wenn sie für euch also keine Pflicht sind, dann könnt ihr sie auch weglassen 🙂

Ich empfehle euch sehr dieses Rezept auszuprobieren. Ich bin immer noch schwer begeistert davon wie lecker und saftig sie geworden sind. 

Habt viel Freude beim Nachbacken!

Eure Fabienne

glutenfreie und vegane Lebkuchen

Portionen 2 Bleche

Zutaten

  • 3 EL Chiasamen
  • 140 ml pflanzliche Milch der Wahl
  • 250 g gem. Cashewkerne (für Alternativen: Siehe Blogpost)
  • 50 g gem. Mandeln (für Alternativen: Siehe Blogpost)
  • 50 g geh. Mandeln (für Alternativen: Siehe Blogpost)
  • 20 g geh. Sonnenblumekerne (für Alternativen: Siehe Blogpost)
  • 100 g ungezuckerte getr. Cranberries (für Alternativen: Siehe Blogpost)
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 3 EL Lebkuchengewürz (in meiner Version: selbstgemacht)
  • 3 TL Marmelade (in meiner Version: Mirabelle)
  • 50 g Erythrit
  • 130 g Agavendicksaft
  • 50 g Ahornsirup

Außerdem

  • 150 g vegane und zuckerfreie Schokolade
  • ca. 50 glutenfreie Oblaten
  • 1 TL Kokosöl

Anleitungen

  1. Hinweis: Die Lebkuchen sollten 24 Stunden trocknen, bevor sie gebacken werden!

  2. Chiasamen und Milch vermengen und 5 Minuten quellen lassen.

  3. Ahornsirup, Agavendicksaft, Erythrit, Marmelade und Chia-Milch Gemisch vermengen.

  4. Trockene Zutaten vermengen.

  5. Die trockenen Zutaten mit einem Kochlöffel gründlich unter die nassen Zutaten rühren.

  6. Die Cranberries fein hacken und ebenfalls unter die Mischung rühren.

  7. Den Teig portionsweise auf den glutenfreien Oblaten verteilen.

  8. Die Lebkuchen für 24 Stunden trocknen lassen.

  9. Die Lebkuchen am nächsten Tag im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad Ober- und Unterhitze für circa 20 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt vom Ofen und der jeweiligen Größe der Lebkuchen ab. Sie kommen noch leicht weich aus dem Ofen.

  10. Die Lebkuchen vollständig abkühlen lassen.

  11. Die Schokolade mit dem Kokosöl schmelzen.

  12. Die Lebkuchen mit der Schokolade verzieren.

  13. In einer nicht luftdichten Plätzchendose an einem kühlen Ort aufbewahren. 

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