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Schnelles Früchtebrot ohne Hefe (glutenfrei und vegan)

Ich verrate euch heute das Rezept für ein kerniges glutenfreies Früchtebrot, welches ohne Hefe auskommt!

Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich euch innerhalb von 3 Monaten schon das zweite Brotrezept verraten würde. Denn Brot selbst zu backen stand im Hause freiknuspern bis vor kurzem noch nicht so regelmäßig auf der Tagesordnung. Denn ich tue mich mit Hefeteigen schwer (Hefe ist ´ne Diva, da könnt ihr sagen was ihr wollt 😀 ) und ich vertrage selbstgemachte Hefeteige auch einfach nicht mehr sehr gut.

Meine Brotrezepte möchte ich deshalb immer hefefrei halten. Heute habe ich mal wieder ein neues hefefreies Schmankerl für euch im Gepäck! Ein glutenfreies und hefefreies Früchtebrot! Yaaaaay!

Warum ein Früchtebrot?

Ich bin ja grundsätzlich eher der Typ Körnerbrot und weniger der Typ Weißbrot. War ich schon immer. Alles wo ich etwas mehr kauen muss, mag ich lieber! Ein Körnerbrot ist einfach irgendwie abwechslungsreicher, hält länger satt und in der Regel ist es auch gesünder.

Nachdem ich euch ja neulich mein Rezept für ein glutenfreies und hefefreies Körnerbrot hier auf freiknuspern verraten habe, pimpe ich dieses Rezept heute mal etwas auf und zaubere ein fancy Früchtebrot daraus!

Wer kein Früchtebrot mag oder verträgt, der lässt die Cranberries einfach weg. Ich für meinen Teil mag diese leicht süßliche Note in Kombination mit Salz und Brotgewürz allerdings sehr gerne. Ich belege mir das Brot sowohl herzhaft als auch süß – das ist ein echter Allrounder.

Ein klassisches Früchtebrot kenne ich von früher aus der Schweiz. Es besteht in meiner Erinnerung zu 90 Prozent aus Feigen, oft gepaart mit Haselnüssen, Aprikosen und Datteln. Alles andere als freiknuspern-tauglich. Denn Feigen sind mein Kryptonit. Ich liebe sie heiß und innig, aber sie bereiten mir anaphylaktische Schocks, was so ziemlich die schlimmste allergische Reaktion ist. Deshalb lebe ich seit bald 6 Jahren strikt feigenfrei. Seither also auch strikt Früchtebrot-frei (ist das überhaupt ein Wort?!).

Hinweise für Rezeptvariationen (allergieentsprechend):

  • Mehl: Ich verwende Reismehl und Teffmehl. Das Teffmehl lässt sich sicherlich auch durch Buchweizenmehl ersetzen. Ob das Brot auch mit anderen Mehlsorten (wie Sorghum Mehl, Kichererbsenmehl oder Kastanienmehl) oder sogar einer glutenfreien Mehlmischung funktioniert, habe ich bisher nicht ausprobiert.
  • Nüsse und Saaten: Ich verwende Cashewkerne, Mandeln, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne. Wer keine Nüsse verträgt, nimmt einfach mehr Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne. Dazu lassen sich noch Pinienkerne ergänzen. Wer sie verträgt, kann natürlich auch Haselnüsse nehmen. Wichtig ist nur, dass die jeweiligen Nüsse und Saaten gut gehackt werden. Der ganze Buchweizen kann übrigens auch ersetzt werden durch Pinienkerne oder mehr Sonnenblumenkerne.
  • Früchte: Ich habe das Brot schon mit getrockneten Cranberries und auch getrockneten Berberitzen ausprobiert. Wer sie verträgt kann auch Rosinen oder Aprikosen (gehackt) nehmen. Wer sie nicht verträgt, lässt sie weg. Da seid ihr in der Umsetzung recht frei.
  • Süße: Ich verwende Ahornsirup. Alternativ kann auch Agavendicksaft, Reissirup oder Kokosblütensirup verwendet werden.

Mögt ihr Kombinationen aus süßlich und salzig auch manchmal so gerne wie ich? Dann passt dieses glutenfreie Früchtebrot perfekt für euch! Denn dieses Brot schmeckt sowohl belegt mit Marmelade oder Nussmus als auch belegt mit (veganem) Käse oder einem Gemüseaufstrich sehr lecker.

Ich wünsche euch wie immer viel Freude beim Ausprobieren!

Eure Fabienne

glutenfreies und veganes Früchtebrot ohne Hefe

Zutaten

  • 70 g Teffmehl
  • 90 g Reismehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 2 EL geschrotete Leinsamen oder Chiasamen
  • 85 g geh. Nüsse der Wahl
  • 40 g ganze Leinsamen
  • 35 g ganzer Buchweizen
  • 65 g geh. Kürbiskerne
  • 70 g geh. Sonnenblumenkerne
  • 30 g getr. Cranberries
  • 1 TL Brotgewürz (bei mir selbstgemacht)
  • 45 ml Olivenöl
  • 15 ml Ahornsirup
  • 1 1/2 TL Apfelessig
  • 360 ml Wasser

Anleitungen

  1. Den Ofen auf 150 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

  2. Die Kerne und Nüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und dann hacken.

  3. Die trockenen Zutaten vermengen.

  4. Olivenöl, Apfelessig, Wasser und Ahornsirup verrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Die Masse gut durchrühren.

  5. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Brotform geben und für 30 – 60 Minuten ruhen lassen. 

  6. Das Brot für circa 1 Stunde backen. Anschließend aus der Form nehmen und nochmals ohne Form für 15-20 Minuten backen. Das Brot sollte vollständig auskühlen, bevor es angeschnitten wird.

  7. Tipp: in Scheiben einfrieren und nach Bedarf auftauen oder kurz auftoasten.

Kommentare (2)

  • Liebe Fabienne
    Vielen Dank für dieses Rezept. Das Brot ist unglaublich lecker. Ich habe es mit einer glutenfreien Mehlmischung gebacken und es hat einwandfrei funktioniert.

    Herzliche Grüsse

    Antworten
    • Liebe Eli,

      gut zu wissen, dass das Brot auch mit einer Mehlmischung gut geklappt hat. Ich freue mich, dass du so begeistert bist! Vielen Dank für das liebe Feedback 🙂

      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten

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