Aus dem Alltag

Meine liebsten veganen Schokoladen / Großer Schoko-Test (auch glutenfrei, zuckerfrei und sojafrei)

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links zum Shop foodoase.de!

Heute wird es schokoladig! Ich stelle ich meine liebsten veganen Schokoladen-Sorten vor. Alle sind vegan, teilweise sind sie jedoch auch nussfrei, sojafrei, ohne raffinierten Zucker oder als glutenfrei gekennzeichnet. Im Beitrag findet ihr eine ausführliche Übersicht und mein Feedback bezüglich der einzelnen Geschmackstests 🙂

 

Ich bin ein echter Schokoladen-Fan! Wenn ich mich zwischen Schokolade, Gummibärchen, Chips und sonstigen Snacks entscheiden müsste, würde ich mich immer für die Schokolade entscheiden. Und genau deshalb stelle ich euch heute mal meine liebsten allergiefreundlichen Schokoladen vor! Alle Schokoladen im heutigen Beitrag sind vegan! Teilweise sind sie jedoch auch nussfrei, sojafrei, ohne raffinierten Zucker oder als glutenfrei gekennzeichnet. Daher ordne ich diesen Beitrag in verschiedene Kategorien, sodass ihr euch gut zurechtfinden könnt!

Zunächst einmal möchte ich jedoch noch ein paar Dinge anmerken. Es dreht sich bei diesem Beitrag nicht darum, die Schokoladen miteinander zu vergleichen. Dafür sind sie bezüglich Form, Inhaltsstoffe und auch Marke zu unterschiedlich. Ich möchte euch lediglich einen Einblick in die Auswahl an veganen Schokoladen-Sorten geben, zeigen, dass viele davon auch für Allergiker gut geeignet sind und euch meine Favoriten vorstellen! Das ist also das Ziel dieses Beitrages 🙂 

Zwei der Produkte passen nicht ganz in das Thema „klassische dunkle Schokoladen-Tafel“. Denn die Veganz Schokolade ist eine weiße Schokolade und der Vego Schoko Riegel ist, wie der Name schon sagt, ein Schokoriegel. Da jeweils beide Hersteller im veganen Bereich jedoch recht bekannt sind und ich beide Produkte gerne mag, habe ich sie mit in diesen Beitrag integriert. 

Außerdem habe ich, bei der nachfolgenden Einteilung in die einzelnen „frei von“ Bereiche mögliche Spuren der Allergene berücksichtigt. Das heißt unter dem Punkt „sojafrei“ findet ihr tatsächlich auch nur Schokoladen, die auch keine möglichen Spuren von Soja enthalten. Ebenso bei dem Bereich „nussfrei“! Es sind jedoch auch einige Produkte dabei, die laut Zutatenverzeichnis keines der Allergene enthalten, aber eben mögliche Spuren aufweisen können. Dieser Hinweis dient als Orientierung für den Verbraucher und soll den Hersteller, im Falle der Fälle, absichern. 

Zum Thema „glutenfrei“ möchte ich hier auch noch etwas sagen. Ich habe unter diesem Punkt die Schokoladen mit aufgenommen, die als glutenfrei gekennzeichnet wurden, oder in Onlineshops wie foodoase als glutenfrei im Allergiefilter vermerkt sind. Die Kennzeichnung der Produkte beinhaltet nicht immer die durchgestrichene Ähre (das typische glutenfreie Symbol), sondern auch einfach das Wort „glutenfrei“. Dies nur als kleiner Hinweis für euch! 

Die Produkte in der Übersicht

 

 

Meine Favoriten

 

Meine Favoriten der gezeigten Schokoladen-Sorten sind folgende:

 

Das Problem an der Sache ist, dass ich sowohl Mandeln als auch Haselnüsse nicht allzu gut vertrage. Besonders die Haselnüsse machen mir derzeit zu schaffen. Sofort nach dem Verzehr fängt meine Zunge fürchterlich an zu bizzeln oder zu brennen. Im schlimmsten Fall bekomme ich Probleme mit meinem Asthma. Die Haselnuss-Problematik betrifft also besonders den Vego Schoko Riegel. Dabei ist dieser Riegel wirklich köstlich. Wie Nougat, angenehm cremig, super soft und zart! 

Zwei meiner sechs Favoriten enthalten den klassischen Zucker, nämlich der Riegel von Vego und die weiße Schokolade von Veganz. Aber beide Schokoladen überzeugen mich geschmacklich einfach sehr, daher ist für mich der enthaltene Zucker in Ordnung. 

Ich muss dazu sagen, dass ich grundsätzlich sehr gerne Zartbitter-Schokolade esse. Aber in diesem Beitrag wollte ich euch auch mal hellere vegane Schokoladen-Sorten vorstellen, die von der cremigen Konsistenz und dem weniger bitteren Geschmack an die klassische „Milch-Schokolade“ erinnern. Gut, zugegebenermaßen sind meine Favoriten (abgesehen vom Vego-Riegel) auch eher Zartbitter-Schokoladen, aber es geht ja auch um meine geschmacklichen Vorlieben 😀


Allergiefreundliche Hinweise

 

Vegane Schokoladen ohne raffinierten Zucker

  • Nucao Mandel Chia
  • Plamil Organic Chocolate mit Kokosblütenzucker
  • Ombar Kokosmilch Dunkel
  • Wiloco Special Chocolate made in Belugium
  • ichoc Expedition Jungle Bites

Vegane Schokoladen, die glutenfrei gekennzeichnet sind

  • Nucao Mandel Chia
  • Plamil Organic Chocolate mit Kokosblütenzucker
  • Frankonia Helle vegan
  • Vego Schoko Riegel Haselnuss
  • Bonvita Rice Milk Classic Original

Vegane Schokoladen ohne Soja

  • Nucao Mandel Chia
  • Plamil Organic Chocolate mit Kokosblütenzucker
  • Bonvita Rice Milk Classic Original
  • ichoc Expedition Jungle Bites
  • ichoc Classic vegan
  • Naturata Special Pur vegan
  • Ombar Kokosmilch Dunkel
  • Veganz weiße Rice Choc Himbeer Thymian

Vegane Schokoladen ohne Nüsse

  • Veganz weiße Rice Choc Himbeer Thymian
  • Plamil Organic Chocolate mit Kokosblütenzucker
  • ichoc Expedition Jungle Bites

Ähnlich zur „Milch-Schokolade“

 

Um zu beurteilen, welche der Produkte für mich an eine klassische „Milch-Schokolade“ herankommt, habe ich mich an zwei Punkten orientiert: Der Kakaogehalt und die Konsistenz. Denn es geht in diesem Punkt schließlich nicht darum die leckerste vegane Zartbitter-Schokolade zu benennen.

Die Schokoladen-Sorten, die einen geringeren Kakao-Anteil aufweisen und damit auch eine eher hellbraune Farbe haben sind:

 

Kritik

 

Schokolade ist eine kleine Sünde, so viel steht fest. Man sollte Schokolade, auch wenn beispielsweise gesündere Zutaten enthalten sind, nicht in Mengen essen. Das Thema Fairtrade und Bio spielt bei Schokolade ja nun schon eine ganze Weile eine Rolle, was sehr gut ist. Ich schätze es aber, dass es jetzt auch noch immer mehr Hersteller gibt, die auf allergiefreundliche und gesündere Zutaten in ihren Produkten achten. Das ist für uns Allergiker natürlich ein echter Vorteil! Schlussendlich kann man sich durch die besseren und hochwertigeren Zutaten, eher mal ein Stückchen Schokolade gönnen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Was mir aber neben der Tatsache, dass die Produkte gute Zutaten enthalten wichtig ist, ist die Innovation hinter dem Produkt. Eine klassische Zartbitter-Schokolade kommt schließlich immer ohne Milch aus und ist meist nur nicht als „vegan“ gekennzeichnet, weil die Schokoladen in den gleichen Produktionsräumen hergestellt werden, wie die Milch-Schokoladen. Aber grundsätzlich sind die Schokoladen mit hohem Kakao-Anteil ja ohne Milch. Ich wünsche mir daher von einer veganen Schokolade, dass sie cremig, zart und weich ist. Sie soll auf meiner Zunge schmelzen, eben wie das die klassische Milch-Schokolade in den meisten Fällen auch tut!

Und hier muss ich sagen, dass mich diese Tatsache besonders bei den veganen Sorten von Ritter-Sport stört! Wir kennen es alle, die Ritter Sport-Tafel ist, allein schon durch die einzigartige Form, dicker und demnach auch fester. Eine Schokoladensorte mit Milch von Ritter Sport schmilzt aber trotzdem (soweit ich mich erinnern kann) auf der Zunge. Dieses zartschmelzende Gefühl auf der Zunge fehlt mir bei den beiden Sorten. Es handelt sich (für mich) um eine klassische Zartbitter-Schokolade, die mit Nüssen und ein paar „Superfoods“ gestreckt wurde. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass meine Liebsten (die alle fleißig mitgetestet haben) die Ritter Sport Schokolade alle lecker fanden! Ich kann auch nicht sagen, dass ich sie nicht lecker fand. Aber mir fehlt hier einfach die leckere Schokoladen-Konsistenz und der Mehrwert. Abgesehen davon sind beide Sorten für Nuss-Allergiker alles andere als geeignet!

Optik

 

Optisch gibt es, wie bereits erwähnt, aufgrund des unterschiedlichen Kakao-Gehaltes große Unterschiede bei den einzelnen Schokoladen-Sorten.

Ihr kennt es sicher von Schokolade, dass sie hin und wieder einen grauen Farbton / Schleier hat, was meist mit der falschen Temperierung zusammenhängt. Diese Optik ist mir bei beiden Ritter-Sport Schokoladen und bei der Ombar Schokolade aufgefallen!

Konsistenz

 

Die cremigste Schokolade von allen im Beitrag enthaltenen Sorten ist definitiv der „Vego Schoko Riegel Haselnuss“! Wenn wir uns an den klassischen Schokoladen-Tafeln orientieren sind folgende der Sorten für mich am cremigsten und zartschmelzenden.

Aber eine gute Tafel Schokolade muss bekanntlich auch nicht immer zartschmelzend weich sein, das sind die Zartbitterschokoladen schließlich meist auch nicht und trotzdem esse ich sie sehr gerne. Daher nenne ich euch an dieser Stelle nochmal die gegenteiligen Beispiele von zartschmelzend, nämlich (für mich persönlich) zu hart!

 

Geschmack

 

Ich glaube es würde hier den Rahmen sprengen, wenn ich auf jede einzelne Schokolade eingehen würde. Daher nenne ich euch ein paar Punkte, die mir (und den Testessern) beim Verzehr direkt aufgefallen sind! Über Geschmack lässt sich streiten, dass wisst ihr sicherlich. Ich berichte hier also nur über meine persönliche Ansicht! Bzw., die Ansicht der Testesser fließt auch mit in das Urteil hinein!

Manche Schokoladen haben einen eher seltsamen Eigengeschmack. Das kann natürlich unterschiedliche Ursachen haben. Ich könnte mir vorstellen, dass ein alternatives Süßungsmittel oder der oft verwendete Reisdrink (sorgt denke ich für den „Milch-Ersatt“) dafür die Gründe sind. Vielleicht ist manchmal auch einfach das Verhältnis von Kakaobutter, Süßungsmittel und Kakaopulver ausschlaggebend. 

Von allen getesteten Schokoladen in diesem Beitrag gab es eine Schokolade, die mir und allen Testessern so gar nicht zugesagt hat. Nämlich die Wiloco Special Chocolate made in Belugium *. Ich hatte mir von dieser Schokolade mit am meisten versprochen, da ich das Packaging und die Zutaten ansprechend fand. Hier hat uns der leckere Kakao-Geschmack gefehlt, sie hat eher alt und ranzig geschmeckt. Und nein, sie ist nicht abgelaufen, sondern noch mehrere Monate haltbar!

Die Schokolade Frankonia Helle vegan* nehme ich oft zum Backen für meine Familie oder Freunde, die auf eine zuckerfreie Schokolade keinen großen Wert legen. Was mir an dieser Schokolade gefällt ist, dass sie relativ weich und cremig ist. Sie erinnert also wirklich an eine „Milch-Schokolade“. Aber, mir persönlich ist sie einfach zu süß. Gerade für das pure Naschen! Verarbeitet im Kuchen oder Ähnlichem, ist sie super. Aber im Vergleich zu den anderen Schokoladen schmeckt sie mir zu süß. 

Allen Testessern, die nicht unbedingt jeden Tag mit Reismehl, Reissirup, Reisflocken oder Reismilch arbeiten, haben die Schokoladensorten, die Reissirup, Reisdrink Pulver oder andere Reis-Bestandteile enthalten, nicht allzu gut geschmeckt. Hier wurde der zu starke Eigengeschmack bemängelt. 

Schokoladen, die dazu zählten waren:

 

Bei den Schokoladen mit alternativem Süßungsmittel kamen bei den Testessern also die Sorten, die mit Kokoszucker gesüßt waren, besser an. Dazu zählten:

 

Preise 

 

Wie bei allen anderen „frei von“ Produkten auch, sind auch die Preise der veganen Schokoladen etwas teurer. Allerdings kommt es auch hier auf die Marke und das Geschäft / den Shop an, in dem ihr die Produkte kauft. Es gibt hier nämlich enorme Unterschiede. Zu den günstigsten Sorten zählt die Frankonia Schokolade, die Ombar Schokolade hingegen zählt zu den höherpreisigen Schokoladen-Sorten!

Einige Preis-Beispiele:

Omar Schokolade: 35 g circa 2,69 €

Frankonia Schokolade: 100 g zwischen 1,89€ und 2,19 €

ichoc Schokolade: Zwischen 50 g und 80 g zwischen 1,35 € und 1,99 €

Ritter Sport Schokolade: 100 g circa 1,99 €

Plamil Schokolade: 35 g zwischen 1,19€ und 3,49 € (je nach Sorte)

Erhältlichkeit

 

Den Großteil der Schokoladen habe ich im Shop foodoase.de gefunden! Das Team hat mir freundlicherweise die Produkte für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt. Einige der Produkte wie ichoc, Ritter Sport oder auch Ombar findet ihr allerdings auch in Supermärkten, im Drogeriemarkt DM oder in Biomärkten! Grundsätzlich gibt es im stationären Handel, meiner Meinung nach, eine große Auswahl an veganen Schokoladen-Sorten. Es kommt aber, wie fast immer, darauf an in welchem Supermarkt / Biomarkt ihr nachschaut. Solltet ihr auf der Suche nach bestimmten Marken oder Sorten sein, dann empfehle ich euch online zu schauen. Spätestens dort solltet ihr dann fündig werden! Ich wollte beispielsweise schon ewig die Jungle Bites Schokolade von ichoc ausprobieren. In den Supermärkten und Biomärkten meines Vertrauens gab es aber nie diese Sorte. Durch Zufall habe ich sie dann bei DM entdeckt. Genauso geht es mir auch mit der weißen Schokolade von Veganz. In den Supermärkten in meiner Nähe gibt es dutzende Schokoladen-Sorten von Veganz, nicht aber diese leckere weiße Schokolade mit Himbeeren und Thymian. Auch diese Sorte habe ich letztendlich bei DM gefunden! Es braucht also eine Weile, bis man einen Überblick über das jeweilige Angebot hat und weiß, wo man welche Sorte findet. Aber dabei hilft euch ja hoffentlich jetzt auch dieser Beitrag 🙂

Kommen wir also nun zum Ende dieses sehr ausführlichen Blogbeitrages! Ich hoffe ihr habt einen guten Überblick über die Vielfalt der veganen Schokoladen erhalten. Meine Beispiele sind wirklich nur ein kleiner Teil, das Angebot für vegane Schokoladen ist mittlerweile riesig. Von fast jedem Hersteller gibt es außerdem ganz verschiedene Sorten, ihr könnt also hier wirklich frei nach euren Vorlieben wählen.

Ich persönlich greife gerne auf die Schokoladen zurück, die ohne den raffinierten Zucker oder Rohrzucker auskommen. Auch wenn diese meist teurer oder etwas umständlicher zu erhalten sind! So genieße ich meine Schokolade bewusster. Das muss aber natürlich jeder für sich selbst wissen!

Dieser Beitrag soll einfach nur eine kleine Orientierung für euch sein 🙂 

Eure Fabienne

Kommentare (5)

  • Hey Fabienne, bin echt schon lange auf der Suche nach einer veganen Schokolade, die aber einer Milchschokolade sehr ähnelt und auch auf der Zunge zergeht. Freu mich schon deine Empfehlungen auszuprobieren 🙂
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Liebe Leni,
      das verstehe ich gut, so eine zartschmelzende Schokolade ist auch wirklich etwas feines! Ich hoffe sie werden dir gut schmecken 🙂

      Viele Grüße,
      Fabienne

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  • Hallo Fabienne,,,
    danke für den ausführlichen interessanten Beitrag,,
    Schönen Sonntag,,,
    Lieben Gruß,,,Bille,

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    • Hallo Bille,

      schön, dass der Beitrag dir gut gefällt! Da freue ich mich 🙂
      Schönen Sonntag für dich!

      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten
    • Danke

      Antworten

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