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Schwedischer Blaubeer-Käsekuchen (glutenfrei, vegan)

*Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, weil Blogger genannt werden!

Ich präsentiere ein neues schwedisches Rezept á la freiknuspern! Es gibt einen schwedisch angehauchten Blaubeer-Käsekuchen, der natürlich unter anderem glutenfrei und vegan ist. Außerdem kommt das Rezept ohne raffinierten Zucker aus und schmeckt herrlich frisch und fruchtig!

 

Midsommar steht vor der Tür, ihr Lieben! Am 23.6.2018 feiern die Schweden Midsommar! Nach Weihnachten ist das Midsommar-Fest das zweitgrößte Fest für die Schweden. Viele Schweden starten nach dem Fest in ihren Sommerurlaub. Bevor sie jedoch in den Sommerurlaub starten, feiern die Schweden ausgelassen. Oft im Grünen, fernab der Stadt, traditionell in schwedischen Trachten und natürlich mit allerhand leckerem Essen. 

Obwohl ich ja derzeit sehr regelmäßig in Schweden, genauer gesagt in Stockholm, bei meinem Lieblingsmensch bin, schaffe ich es in diesem Jahr nicht zu Midsommar in den hohen Norden. Das hält mich aber natürlich nicht davon ab ein passendes und leckeres Rezept anlässlich dieses schwedischen Festes zu kreieren und mit euch zu teilen! Ich serviere euch einen glutenfreien und veganen Blaubeer-Cheesecake, der ohne raffinierten Zucker und Hefe auskommt! 

Blaubeeren und freiknuspern

Ich glaube tatsächlich, dass Blaubeeren mein liebstes Obst sind! Ich liebe diese kleinen aromatischen und hübschen Beeren. Und auch wenn ich so ziemlich alle Beeren gerne mag, müsste ich mich entscheiden, würde ich die Blaubeeren wählen. Seit ich regelmäßig in Schweden bin hat meine Blaubeer-Obsession irgendwie nochmal ein neues Level erreicht. Denn die Schweden lieben Blaubeeren. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Blaubeeren (und alles was mit ihnen zubereitet wird) in Schweden nochmal besser schmeckt. Zuhause bin ich beispielsweise kein großer Fan von Blaubeer-Marmelade, in Schweden esse ich sie gerne. Ich bin der Meinung sie schmeckt dort anders 😀 

Auch wenn das höchstwahrscheinlich eine Einbildung meinerseits ist, ich erfreue mich an meiner stetig wachsenden Blaubeer-Liebe! Da ich ein großer Blaubeer-Fan bin und das mit dem schwedischen Völkchen gemeinsam zu haben scheine, darf die Blaubeere in meinem Midsommar-Rezept natürlich nicht fehlen. Daher habe ich sie in einem cremigen, knusprigen und absolut köstlichen Blaubeer-Streusel-Cheesecake untergebracht!

Schwedische Rezepte á la freiknuspern:

Nachfolgend könnt ihr euch durch die bisherigen schwedischen Rezept auf freiknuspern stöbern:

Hinweise für Rezeptvariationen (allergieentsprechend):

  • Mehl und Stärkemehl: Ich habe Reismehl, Buchweizenmehl und Tapiokastärke verwendet. Ihr könnt aber sicher auch eine universelle Mehlmischung benutzen. Eventuell sind dann aber 20 g mehr pflanzliche Butter notwendig, bis der Teig sich zu einer homogenen Kugel zusammenformen lässt. Die Tapiokastärke lässt sich auch durch Speisestärke / Maisstärke ersetzen. Anstelle des Buchweizenmehls kann auch Teffmehl verwendet werden. 
  • Süßungsmittel: Ich habe Xylit für meinen Kuchen verwendet. Alternativ ginge auch Erythrit. Solltet ihr ein flüssiges Süßungsmittel verwenden wollen, müsst ihr aufpassen, dass die Konsistenz des Teiges nicht zu sehr verändert wird. 
  • Birne: Anstelle der Birne kann auch ein Apfel verwendet werden. 
  • veganer Frischkäse und Quarkersatz: Mein verwendeter Frischkäse war auf Mandelbasis, der Quarkersatz auf Sojabasis. Solltet ihr das Rezept sojafrei zubereiten wollen, könnt ihr auch nur veganen Frischkäse und einen kleinen Teil veganen Joghurt (beispielsweise auf Kokosbasis) verwenden. Ob für das Rezept auch “nur” veganer Joghurt geeignet ist, weiß ich nicht. Ihr solltet dann eventuell etwas mehr Speisestärke benutzen, dass die Masse dann auch wirklich fest wird!

Ihr wisst ja mittlerweile, dass ich ein großer Fan von Mürbeteig bin. Streusel mag ich außerdem auch sehr gerne. Wenn ich dann auch noch eine fruchtige Note in dem Rezept unterbringen kann, bin ich überaus happy! Dieser glutenfreie und vegane Blaubeer-Cheesecake ist außen zart knusprig und innen herrlich cremig und frisch. Die Blaubeeren und die Birne sorgen für eine angenehme Fruchtsüße. Ich könnte mich wiedermal in diesen Kuchen hineinlegen hihi.

Euch wünsche ich viel Freude beim Ausprobieren!

Eure Fabienne

P.s. Ich wurde bei diesem Rezept inspiriert von der wunderbaren Stina vom Blog veganpassion! Ihr Grundrezept zu einem veganen Blaubeer-Cheesecake hat mich sofort begeistert!

glutenfreier und veganer schwedischer Blaubeer-Cheesecake mit Streuseln

Zutaten

  • 80 g Reismehl
  • 30 g Tapiokastärke
  • 40 g Buchweizenmehl
  • 70 g Xylit Zucker
  • 140 g pflanzliche Butter
  • 2 EL Wasser je nach Bedarf
  • 125 g veganer Frischkäse (in meiner Version: auf Mandelbasis)
  • 670 g veganer Quark (in meiner Version: auf Sojabasis)
  • 60 g Speisestärke
  • 100 g Xylit Zucker
  • 150 g Blaubeeren
  • 1 Zitrone
  • 2 Birnen
  • Prise Kardamom
  • Prise Kurkuma
  • 1 Vanilleschote

Anleitungen

  1. Teig:

    Den Ofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

    Trockene Zutaten vermengen.

    Die vegane Butter in kleinen Stücken dazugeben und unterkneten.

    Nach Bedarf etwas Wasser dazugeben. 

    Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kaltstellen.

    2/3 des Teiges in eine Form drücken und einen 2-3 cm hohen Rand ziehen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen.

    Den restlichen Teig kühl stellen.

  2. Füllung:

    Speisestärke mit 1/2 des Quarks klümpchenfrei verrühren.

    Frischkäse, restlicher Quark, Zitronensaft und Abrieb der Schale sowie Vanillemark, Kurkuma und Kardamom verrühren.

    Xylit Zucker unterrühren. 

    Stärke-Quark Mischung unterrühren.

  3. Fertigstellen:

    Birnen schälen, entkernen und in schmale Scheiben schneiden.

    2/3 der Quarkmasse auf dem Boden verteilen.

    Die Birnenscheiben darauf verteilen.

    Die Blaubeeren unter die restliche Quarkmasse heben.

    Die restliche Quark-Blaubeer Masse auf der Birnenschicht verteilen.

    Den restlichen Teig in kleine Stücke zupfen und als Streusel auf der Masse verteilen.

    Den Kuchen für circa 60-70 Minuten backen und gegebenenfalls mit Alufolie abdecken. Der Kuchen kommt noch recht "wabbelig" aus dem Ofen und sollte mindestens 4-5 Stunden abkühlen, bevor er angeschnitten wird.

Kommentare (4)

  • Liebe Fabienne,

    eine kleine Anmerkung zu den Blaubeeren.
    Kann es sein, dass du in Schweden immer echte Wildheidelbeeren schlemmern darfst/kannst 😉 ?.
    Die schmecken bombastisch!

    Dagegen gibt es in unseren Supermaerkten nur die Kulturheidelbeeren. Ganz bestimmt ist auch die Marmelade bei und aus Zuchtblaubeeren. Diese Blaubeeren sind groesser, innen hell und beiweiten nicht so nahrhaft wie die kleine Wildheidelbeere, die innen schoen dunkelblau (Antioxidantien) und somit ein echter Superfoodhit ist.
    Gruss Ute

    Antworten
    • Liebe Ute,

      vielen Dank für deine interessanten Infos und Fakten! 🙂 Du hast in der Tat recht, ich kam in Schweden schon in den Genuss der Wildheidelbeeren, jedoch gibts dort auch viele Kulturheidelbeeren. Ich komme dort also nicht nur an die leckersten Wildheidelbeeren ran.

      Liebe Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Hallo liebe Fabienne,
    letzte Woche habe ich deine Seite entdeckt und direkt am Sonntag diese herrliche Torte bzw. diesen schwedischen Cheesecake nachgebacken. Als 1. vorweg: das Ergebnis ist toll! Der Kuchen ist sehr lecker und cremig, der Geschmack ist fruchtig-erfrischend-“cheesig”. Allerdings hatte ich ein paar kleine Probleme mit dem Rezept. Beim Mürbeteig fehlte irgendwie das Bindemittel, ich habe dann einfach mit Flohsamenschalen und noch mehr Reismehl ergänzt. So konnte ich den Teig halbwegs gut verarbeiten. Zudem fehlt die Größenangabe zur Form. Ich habe dann eine 18er Spring Form verwendet. Das passte vom Teig, war allerdings für die Füllung fast zu klein. Ich konnte auch nur eine Birne reinquetschen, sonst wäre alles übergelaufen. Welche Größe hast du verwendet? Wie gesagt, das hat dem Ergebnis alles nicht geschadet:-). Bald probiere ich weitere Rezepte aus. Aufgrund diverser Unverträglichkeiten muss ich mich nun auch durch glutenfreien und veganen Rezeptdschungel kämpfen und du bist eine große Hilfe dabei. Danke!! LG

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    • Liebe Silvi,

      ich freue mich, dass dir das Ergebnis geschmeckt hat und entschuldige mich für die kleinen Unannehmlichkeiten. Die Angabe zur Form ist tatsächlich untergegangen. Ich mag meinen Kuchen immer lieber etwas flacher, weshalb ich eine 22 oder 24 cm Form verwende. Das hat in meinem Rezept auch mit dem Teig ausgereicht (Ich mag ihn nicht zu dick).

      Wenn der Mürbeteig bei mir nicht richtig zusammenkommt (was manchmal an den jeweiligen Mehlsorten liegen kann) ergänze ich immer nochmal 1-2 EL Wasser und etwa 20 g mehr Butter. Denn bei mir liegt es dann oft daran, dass der Teig noch zu trocken ist. Mit diesen kleinen Zugaben bin ich dann immer sehr zufrieden. Aber gut, dass deine Version mit Flohsamen und Reismehl dann auch noch geklappt hat.

      Ich hoffe beim nächsten Mal wirst du komplett happy sein mit dem Ergebnis 🙂

      Liebe Grüße,
      Fabienne

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