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glutenfrei laktosefrei sojafrei zuckerfrei

Lemon Drizzle Cake / Lieblingskuchen im Sommer

Heute wird es sommerlich! Ich präsentiere euch einen meiner absoluten Lieblingskuchen: Den Lemon Drizzle Cake! Glutenfrei, zuckerfrei, laktosefrei & ohne Nüsse. Ein absolutes „Summer Must-Have!“

 

Der heutige Kuchen zählt schon seit Jahren zu meinen absoluten Favoriten. Ich bin sehr stolz darauf euch heute ENDLICH das für mich perfekte Rezept präsentieren zu können. Lange hat es gedauert. Zeit, Wut, Kreativität, Herzblut und Eigeninitiative waren nötig, um das Rezept auf die Beine zu stellen . Ich kann euch nicht sagen, wie glücklich ich war, als ich das erste Stück dieses Kuchens gekostet hatte. Ihr müsst wissen, dass ich den Lemon Drizzle Cake schon gebacken habe, als ich noch keine Glutenunverträglichkeit hatte. Mindestens alle zwei Wochen kam er im Sommer auf den Tisch, es gibt für mich einfach keinen erfrischenderen Kuchen als Diesen. Auch meine Lieben waren immer begeistert. Als dann die Umstellung auf glutenfrei kam, war dieser Kuchen eine der ersten „frei von“-Backwerke. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Erfahrung mit glutenfreiem Backen, geschweige denn mit Zuckeralternativen, veganer Margarine usw. Die gebackenen Ergebnisse waren wenig überraschend eine absolute Katastrophe. Nach 3 Versuchen ist das Rezept schweren Herzens erst einmal in der Versenkung verschwunden. Ich wollte mich einfach nicht mehr ärgern. 

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Vor ein paar Wochen bin ich durch meine Cousine wieder auf den Gedanken des Lemon Drizzle Cake´s gekommen. Sie liebt diesen Kuchen mindestens so sehr wie ich und hat mich gefragt, ob sie ihn diesen Sommer wieder von mir gebacken bekommt. Da bin ich in´s Grübeln gekommen und habe mich das erste Mal wieder bewusst mit der Optimierung dieses glutenfreien Träumchens auseinander gesetzt. Nach einem Jahr glutenfreier Ernährung und etlichen Rezepten, Tipps und Kniffen die ich mir angeeignet habe, hatte ich ein gutes Gefühl mich dieser Herausforderung zu stellen. Und soll ich euch etwas sagen? Es hat beim ersten Versuch geklappt! Schon beim Zusammenrühren des Teiges habe ich gemerkt, dass dieser Kuchen gut wird. Der Duft hat sich während des Backens herrlich ausgebreitet. Mir ist schon das Wasser im Mund zusammen gelaufen. Der Kuchen war nicht mal annähernd ausgekühlt, da hatte ich schon das erste Stück gefuttert. Es mag für den einen oder anderen vielleicht etwas seltsam klingen. Schließlich geht es hier „nur“ um Kuchen. Aber in dem Moment war ich einfach so glücklich, so stolz und einfach rundum zufrieden. Mein liebster Kuchen, in einer „frei von“ Variante, die mir weder Bauchschmerzen, noch Atemnot oder Übelkeit bereitet. Einfach herrlich! Natürlich teile ich dieses Rezept daher liebend gerne mit euch 🙂

Hinweis für Rezeptvariationen (allergieentsprechend):

Das Rezept funktioniert mit jeglichen Zitrusfrüchten hervorragend. Ob Zitrone, Limette, Orange, Grapefruit: Es schmeckt alles unheimlich lecker! Da könnt ihr ganz nach eurem Geschmack entscheiden und die Früchte einfach im Rezept austauschen 🙂 Die Form des Kuchens könnt ihr auch variabel entscheiden. Entweder ihr backt ihn rund, oder eckig. Ich habe euch die Maße zur Orientierung in der Rezeptkarte vermerkt. Den Kuchen habe ich mit Traubenzucker gesüßt. Um den „Drizzle“-Guss zu machen, habe ich Xylit verwendet. Hierbei bietet sich ein grobkörniger Zucker an, da nur damit das typisch grisselige (Drizzle) entsteht. Selbstverständlich könnt ihr hier aber jede Zuckeralternative (in Pulverform) verwenden, die ihr möchtet. In das Rezept kommen außerdem 4 EL Joghurt. Ich habe hier auf eine laktosefreie Natur-Variante zurückgegriffen. Hierbei könnt ihr natürlich auch etwas anderes verwenden, beispielsweise ein veganer Joghurt auf Soja, Lupinen oder Kokosbasis. Kochbananenmehl ist recht schwierig erhältlich. Ihr könnt die Menge auch auf das Reismehl und Buchweizenmehl aufteilen, allerdings würde ich euch empfehlen, dem Kochbananenmehl eine Chance zu geben. Der Geschmack ist unheimlich abwechslungsreich und lecker 🙂

Ich wünsche euch ganz viel Freude mit diesem Rezept. Der Lemon Drizzle Cake zählt wirklich zu meinen absoluten Lieblingen. Wunderbar erfrischend, saftig und weich, fluffig und außen chrunchy. Herrlich sage ich euch! Ein weiterer Vorteil dieses Rezeptes ist, dass der Kuchen wiedermal ratzfatz gebacken ist. Ich könnte ewig weiter schwärmen haha. Aber genug damit, ich wünsche euch ein schönes Wochenende und freue mich wie immer über euer Feedback 🙂

Eure Fabienne

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Lemon Drizzle Cake
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Prep Time
15 min
Cook Time
30 min
Total Time
1 hr
Prep Time
15 min
Cook Time
30 min
Total Time
1 hr
Zutaten
  1. Für eine 22er Springform oder eine Backform mit den Maßen 20x25
Kuchen
  1. Saft und Schale von 3-4 Zitronen
  2. 200 g Pflanzenmargarine (hier: Alsan)
  3. 4 Eier
  4. 4 EL Joghurt (hier: laktosefrei)
  5. 200 g Zucker (hier: Traubenzucker)
  6. 50 g Stärke (hier: Maisstärke)
  7. 160 g Reismehl
  8. 40 g Kochbananenmehl
  9. 20 g Buchweizenmehl
  10. 2 TL Flohsamenschalen
  11. 1/2 TL Xanthan
  12. Prise Salz
  13. 1 TL Backpulver
  14. 1 TL Natron
Guss
  1. 100 g Zucker (hier: Xylit)
  2. Saft von einer größeren Zitrone
Dekoration
  1. 75 g Zucker (hier: Traubenzucker)
  2. 10 EL Wasser
  3. 1 Zitrone
Kuchen
  1. Der Ofen wird auf 180 Grad Ober - und Unterhitze vorgeheizt.
  2. Die Backform wird mit Backpapier ausgelegt oder eingefettet.
  3. Die Pflanzenmargarine wird geschmolzen.
  4. Die Eier werden gemeinsam mit dem Zucker, der Prise Salz und der Pflanzenmargarine schaumig gerührt.
  5. Die Schale der Zitronen wird abgerieben, der Saft wird ausgepresst.
  6. Die Schale wird unter die Butter-Eier Mischung gerührt. Der Saft wird erst nochmal beiseite gestellt.
  7. Die Stärke wird mit den drei Mehlsorten, dem Backpulver und dem Natron vermischt. Dazu kommen die Flohsamenschalen und das Xanthan.
  8. Die trockenen Zutaten werden unter die Eier-Butter Mischung gerührt.
  9. Am Schluss wird der Zitronensaft noch dazu gegeben und ebenfalls untergerührt.
  10. Der Teig wird in die Form gefüllt und muss etwa 30-40 Minuten backen.
  11. Am besten die Stäbchenprobe machen, um herauszufinden ob der Kuchen fertig gebacken ist.
Guss
  1. Währenddessen wird der Guss vorbereitet.
  2. Der Saft von einer Zitrone wird ausgepresst und mit dem Zucker verrührt.
  3. Der Kuchen sollte nach dem Backen etwa 15 Minuten abkühlen.
  4. Dann kann der Guss großzügig auf dem Kuchen verteilt werden.
  5. Anschließend vollständig abkühlen lassen.
Dekoration
  1. Optional kann der Kuchen dekoriert werden.
  2. Dafür wird die Zitrone in dünne Scheiben geschnitten.
  3. Der Zucker kommt gemeinsam mit dem Wasser in eine Pfanne und wird einmal aufgekocht.
  4. Dann werden die Zitronenscheiben in das Wasser-Zucker Gemisch gelegt.
  5. Die Scheiben müssen jetzt bei niedriger Temperatur etwa 15 Minuten köcheln.
  6. Anschließend kurz abtropfen lassen und auf dem Kuchen anrichten.
Hinweis
  1. glutenfreies Rezept, laktosefreies Rezept, nussfreies Rezept, zuckerfreies Rezept, sojafreies Rezept, Rezept ohne Datteln, Rezept ohne Feigen
Freiknuspern http://freiknuspern.de/

Kommentare (4)

  • Würde statt Kochbananenmehl auch Erdmandelmehl gehen?
    Liebe Grüße
    Kristina

    Antworten
    • Ja, das sollte kein Problem sein. Erdmandelmehl passt geschmacklich sicher auch prima 🙂 Liebe Grüße, Fabienne

      Antworten
  • Der Kuchen sieht lecker aus und da ich seit ein paar Wochen totaler Zitronenjunkie bin will ich ihn nachbacken.
    Jetzt stellt sich mir nur eine Frage.
    Du schreibst ja von Zucker in fester Form, ich nutzte aber nur Reissirup, geschmacklich dürfte sich nicht viel ändern und gelingen müsste er dann doch auch oder?

    Lg Nicole

    Antworten
    • Das stimmt, geschmacklich wird sich nicht viel daran verändern. Eventuell müsstest du etwas mehr Mehl dazugeben, oder etwas weniger Zitronensaft nehmen. Dann sollte das klappen 🙂 Der Guss wird allerdings mit Reissirup eher nicht grisselig, sondern klebriger. Aber den kann man ja auch weg lassen, wenn man das nicht mag 🙂 Berichte mir gerne, wie er geworden ist. Liebe Grüße Fabienne

      Antworten

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