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Glutenfreier Veggie-Flammkuchen / Flammkuchen-Grundrezept ohne Eier & Hefe

*Dieser Beitrag enthält Werbung für Rotkäppchen Peter Jülich GmbH & Co. KG!

Heute serviere ich euch einen glutenfreien Flammkuchen mit vegetarischem Belag! Der Flammkuchen Teig kommt ohne Eier und Hefe aus und lässt sich sehr einfach verarbeiten. Habt ihr Lust auf Flammkuchen? Dann viel Spaß mit dem nachfolgenden Beitrag!

 

Juhuuu, mit dem heutigen Beitrag kann ich endlich endlich endlich ein weiteres absolutes Wunsch-Rezept von meiner To-Bake Liste für freiknuspern abhaken! Denn Flammkuchen stand gefühlt eine halbe Ewigkeit auf eben dieser Liste. Nachdem ich mich ja bereits vor über einem Jahr erstmals mit meinem glutenfreien Pizza-Rezept beschäftigt habe (mittlerweile gibt es sogar eine rustikalere Version von kleinen glutenfreien Mini-Pizzen auf dem Blog), folgt jetzt endlich der Flammkuchen! 

Besonders im Sommer bin ich ein großer Fan von Flammkuchen. Ich finde gerade an lauen Sommerabenden lässt er sich viel angenehmer essen als eine (für mich oftmals) deftigere und „schwerere“ Pizza. Und, typisch Fabienne, war der Sommer wieder um und ich habe vor lauter anderweitigen Rezeptideen wiedermal völlig vergessen, dass ich mich mit einem Flammkuchen-Rezept beschäftigen wollte. Ihr könnt euch sicher denken, wie oft ich in diesem Jahr einen Flammkuchen gegessen hatte 😀 Aber, Glück für uns, dass mein heutiges Rezept das ganze Jahr über hervorragend schmeckt und der Flammkuchen, besonders jetzt zur Herbst-Zeit, für freudige Gesichter sorgt!

Aber heute ist es endlich soweit. Überraschenderweise hat das Rezept direkt beim zweiten Anlauf prima geklappt, was bei glutenfreien Grundrezepten ja nun ehrlicherweise nicht immer der Fall ist. Und das Tolle an diesem Rezept ist die Tatsache, dass ihr den Flammkuchen erstens völlig flexibel belegen und zweitens auch völlig flexibel backen könnt! Denn manch einer isst den Flammkuchen lieber super knusprig und kross, manch anderer mag ihn lieber noch etwas „teigiger“ und weicher. Aber zu den genauen Back-Hinweisen komme ich weiter unten im Beitrag nochmal!

Frischer Landrahm 

Belegt habe ich meinen glutenfreien, eifreien und hefefreien Flammkuchen übrigens mit dem frischen laktosefreien Landrahm von Rotkäppchen. Denn auf den Speck-Belag kann ich bei einem Flammkuchen gerne verzichten, aber die Cremigkeit von Landrahm, Frischkäse, Schmand oder anderen (laktosefreien) Milchprodukten mag ich sehr gerne in Kombination mit weiterem Belag. 

Den Landrahm von Rotkäppchen gibt es in drei verschiedenen Sorten, Natur, Pikant und Kräuter. Da ich gerne selbst mit Kräutern und Gewürzen variiere, passt für mich die Sorte Natur am besten zu meinem Flammkuchen. Als mich Rotkäppchen gefragt hat, ob ich nicht ein Rezept mit dem Landrahm entwickeln möchte, habe ich mich natürlich erst einmal schlau gemacht, ob ich das Produkt überhaupt vertrage. Aber ich hatte Glück, denn alle drei Sorten Landrahm sind laktosefrei und das war mir ehrlicherweise nicht klar. 

Ich bin schon oft an den Rotkäppchen-Produkten im Supermarkt vorbei gelaufen, denn die Produkte stehen nicht in der laktosefreien Ecke in den Regalen. Auch ist mir bisher kein Hinweis am Preisschild aufgefallen, der mir zeigt, dass das Produkt laktosefrei ist. Erst wenn man den Landrahm mal etwas genauer betrachtet, findet man auf der Verpackung den Hinweis „laktosefrei“. Und da man das erst einmal wissen muss, freue ich mich jetzt das Produkt entdeckt zu haben und teile euch freudig diese „Neuigkeit“ mit 🙂

Für die bessere Erkennbarkeit würde ich mir übrigens zukünftig wünschen, dass der Hinweis „laktosefrei“ etwas deutlicher sowohl am Produkt selbst, als auch im Supermarkt erkennbar ist! So wird auch nichts übersehen 🙂

Der Landrahm selbst funktioniert meiner Erfahrung nach prima zum Kochen, Backen aber auch für Dips oder als klassischer Brotaufstrich. Er ist super cremig und streichzart und schmeckt angenehm säuerlich!

Rotkäppchen ist für mich eine absolute Traditionsmarke. Ich habe das Gefühl das Packaging und das Logo mit dem Rotkäppchen-Mädchen schon von klein auf zu kennen. Fun Fact am Rande: Tatsächlich hat mich das Rotkäppchen-Mädchen schon von klein auf aus dem heimischen Kühlschrank angelacht. Denn meine Eltern greifen gerne zu dem Camembert von Rotkäppchen! Die Firma Rotkäppchen sitzt in Thüringen, es handelt sich also um ein Traditions-Produkt, welches mit Bedacht auf Regionalität in Deutschland hergestellt wird.

Hinweise für Rezeptvariationen (allergieentsprechend):

  • Mehl & Stärkemehl: Ich habe Reismehl und Speisestärke verwendet. Ihr könnt auch eine universelle glutenfreie Mehlmischung verwenden oder das Reismehl zum Teil durch Buchweizen- oder Teffmehl ersetzen, um einen rustikaleren Teig zu erhalten!
  • Belag: Ich habe für meinen Belag den laktosefreien Landrahm von Rotkäppchen, viele verschiedene frische Pilze, Zwiebeln und Erbsen verwendet. Abgerundet habe ich das Ganze mit etwas Petersilien-Pesto. Ihr könnt eurer Kreativität freien Lauf lassen und den Belag eurer Ernährung, den Unverträglichkeiten oder eurem persönlichen Geschmack völlig frei anpassen 🙂

Wie wird der Flammkuchen schön kross?

Beim Testessen des Flammkuchen mit meinen Liebsten ist mir aufgefallen, dass wir alle den Flammkuchen ein wenig unterschiedlich gebacken haben wollten. Wo es für die einen nicht kross und knusprig genug sein konnte, war es für die anderen schon etwas ZU knusprig-bröselig, hier wurde sich ein etwas softeres Flammkuchen-Ergebnis gewünscht. 

Das ist aber gar kein Problem, denn ihr könnt das Ergebnis euren Wünschen entsprechend anpassen! Zu allererst gilt, je dünner der Teig ausgerollt wird, desto knuspriger wird er am Ende. Das heißt, wenn ihr es nicht ganz so knusprig mögt, lasst den Teig ein paar Millimeter dicker. 

Außerdem machen 3-4 Minuten länger oder kürzer im Ofen schon eine ganze Menge aus, was die Knusprigkeit angeht. Beobachtet also euren Flammkuchen einfach und nehmt ihn dann aus dem Ofen, wenn der Teig für euch den besten Eindruck macht!

Für die absoluten Knusper-Liebhaber unter euch habe ich folgenden Tipp: Schiebt das Blech mit dem Flammkuchen darauf in den letzten 5 Minuten in die unterste Einschubleiste eures Ofens oder stellt es einfach auf den Boden des Ofens. Die Unterhitze sorgt für den extra Knusper-Genuss!

Wer einen Pizzastein oder ein Pizza-Backblech hat, kann den Flammkuchen natürlich auch darauf backen! Das sorgt in der Regel auch für gute Knusprigkeit. Da solche Gadges aber nicht jeder von uns hat, wollte ich euch mit den oben genannten Tipps eine universelle Lösung bieten 🙂 

Ich bin froh, das glutenfreie Flammkuchen-Rezept nun von meiner To-Bake Liste streichen zu können, mit dem Ergebnis bin ich mehr als happy! Dadurch, dass keine Hefe und keine Eier im Teig sind, vertrage ich den Flammkuchen sehr gut! Außerdem geht ein hefefreier Teig, wie wir alle wissen, auch deutlich schneller – wir können also umso schneller schlemmen 🙂

Probiert das Rezept gerne aus! Ich wünsche euch einen guten Appetit und viel Freude mit eurem selbstgebackenen glutenfreien und hefefreien Flammkuchen!

Eure Fabienne

glutenfreier Flammkuchen (vegan, hefefrei)
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Prep Time
15 min
Cook Time
25 min
Total Time
45 min
Prep Time
15 min
Cook Time
25 min
Total Time
45 min
Zutaten für einen großen Flammkuchen
Teig
  1. 130 g Reismehl
  2. 70 g Speisestärke
  3. 1 TL gem. Flohsamenschalen
  4. 200 ml lauwarmes Wasser
  5. 3 EL Olivenöl
  6. 1 TL Salz
Belag
  1. 150 - 200 g laktosefreien Landrahm
  2. 40 g TK-Erbsen
  3. 250 g verschiedene Pilze
  4. 2 Zwiebeln
  5. Salz und Pfeffer
  6. Frische Petersilie
  7. 1 TL Essig
Petersilienpesto
  1. 40 g Petersilie
  2. 50 g geröstete Sonnenblumenkerne
  3. 1 Knoblauchzehe
  4. 50-70 ml Olivenöl (je nach Wunschkonsistenz)
  5. Salz und Pfeffer nach Bedarf
Zubereitung
Teig
  1. Den Ofen auf 225 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die gemahlenen Flohsamenschalen im Wasser verrühren und kurz quellen lassen, bis ein Gel entsteht.
  3. Mehl, Speisestärke und Salz vermengen.
  4. Olivenöl und Wasser-Flohsamen Mischung zum Mehl geben und den Teig gut verkneten.
  5. Nach Bedarf noch etwas Mehl dazu geben, falls der Teig etwas klebt.
  6. Den Teig auf Backpapier dünn ausrollen.
Belag
  1. Den Landrahm mit Essig, Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie glatt rühren.
  2. Zwiebeln in Ringe schneiden.
  3. Pilze waschen und nach Bedarf halbieren.
Petersilienpesto
  1. Petersilie mit Knoblauch grob vermixen.
  2. Geröstete Sonnenblumenkerne dazu geben und glatt mixen.
  3. Nach und Nach Öl und Gewürze dazu geben und mixen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  4. Tipp: Das restliche Pesto schmeckt auch gut zu Nudeln!
Fertigstellen
  1. Den Landrahm auf dem Flammkuchen-Teig verteilen und mit Pilzen, Zwiebeln und Erbsen belegen.
  2. Hier und da noch etwas Pesto auf dem Belag verteilen und den Flammkuchen für 20-25 Minuten knusprig backen. Die letzten 5-8 Minuten das Flammkuchen-Blech auf den Boden des Ofens stellen, damit er besonders knusprig wird!
Hinweis
  1. glutenfreies Rezept, laktosefreies Rezept, glutenfreies und veganes Flammkuchen-Teig Rezept, hefefreies Rezept
  2. Hinweise für Rezeptvariationen stehen im Blogpost!
Freiknuspern http://freiknuspern.de/

Kommentare (4)

  • Hallo Fabienne,

    kann man auch Kartoffelmehl als Stärke verwenden?

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Hallo Franzi, ich denke das sollte gehen, ja! Kartoffelstärke ist manchmal in der Endkonsistenz etwas weicher innen. Überprüf also beim Backen am besten die Konsistenz, damit der Flammkuchen deine gewünschte Knusprigkeit erhält!

      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten
  • Hallo Fabienne
    Lecker sieht dein Flammkuchen aus,,,,Der wird sicher nach gemacht,
    Danke,,,für das Rezept,,
    LG.Bille,

    Antworten
    • Liebe Bille,

      das freut mich, viel Freude beim Ausprobieren 🙂
      Liebe Grüße,
      Fabienne

      Antworten

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