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Einfacher Marmorkuchen (glutenfrei & vegan) *mit Videoanleitung

Heute erwartet euch ein Kuchenklassiker in der allergiefreundlichen Version! Ich serviere euch einen glutenfreien und veganen Marmorkuchen.

Ein Marmorkuchen stand wirklich schon eine gefühlte Ewigkeit auf meiner Rezept-Wunschliste für den Blog. Innerhalb der letzten Jahre habe ich auch immer wieder Nachrichten von euch bekommen, mit der Nachfrage ob denn mal ein Marmorkuchen-Rezept für den Blog geplant ist. Nun, geplant war es lange 😀 Nur zustande gekommen ist es bisher nicht. Das ändern wir heute! Im heutigen Beitrag erwartet euch ein köstliches glutenfreies und veganes Marmorkuchen-Rezept.

Hinweise für Rezeptvariationen (allergieentsprechend):

  • Nussfrei / ohne Mandeln: Ihr könnt den Kuchen auch ohne Mandeln zubereiten. Er bleibt dann etwas feuchter, schmeckt aber auch sehr lecker. Dafür solltet ihr folgende Angaben verwenden: Statt 100 g Mandel-Joghurt Alternative nehmt ihr 100 g Kokos-Joghurt Alternative. Statt der ungesüßten Mandelmilch verwendet ihr eine glutenfreie Hafermilch. Statt 110 g gemahlenen Mandeln und 90 g Reismehl verwendet ihr 100 g gemahlene Erdmandeln und 100 g Reismehl. Die Menge an Buchweizenmehl und Speisestärke bleiben gleich zum Original mit Mandeln. Den Kuchen backt ihr dann minimal länger als die ursprüngliche Variante, nämlich 65 bis 70 Minuten.
  • Süßungsmittel: Ich verwende Ahornsirup für das Rezept. Ich könnte mir aber vorstellen, dass sich Agavendicksaft auch eignet.

Noch mehr Geburtstagskuchen-Inspiration gesucht?

Diesen Marmorkuchen gab es in den letzten Wochen schon unzählige Male im Hause freiknuspern. Ich hatte Marmorkuchen als einen eher trockenen und langweiligen Kuchen in Erinnerung. Daher mochte ich ihn auch nie super gerne. Aber dieser Kuchen ist alles andere als trocken. Ich bin immer noch total begeistert davon wie saftig, schokoladig und weich dieser Kuchen ist. Auch nach 3 oder 4 Tagen lässt er sich noch prima essen, ohne dass er zu fest oder trocken geworden ist.

Der Herzmann hat ihn auch gleich zu seinem neuen Lieblingskuchen ernannt und ihn sich als Geburtstagskuchen gewünscht. Also werde ich den glutenfreien und veganen Marmorkuchen zu Herzmann´s 30. Geburtstag im nächsten Monat erneut backen. Ich freue mich jetzt schon darauf 🙂

Viel Freude mit dem Rezept!

Eure Fabienne

Inspiriert wurde ich bei diesem Rezept von Thomas vom Blog fullofplants.com. Solltet ihr seinen Blog noch nicht kennen, kann ich euch sehr empfehlen mal bei ihm vorbeizuschauen. Er hat super kreative, vielseitige vegane Rezepte, von denen viele auch glutenfrei und mit Zuckeralternative sind. Sein Marmorkuchen sah total ansprechend aus und ich war sehr neugierig auf das Ergebnis. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt, möchte euch aber trotzdem auf seine Version aufmerksam machen. Ich mag seine Rezeptideen total gerne!

Im nachfolgenden Video seht ihr wie ich den glutenfreien und veganen Marmorkuchen zubereite:

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Glutenfreier und veganer Marmorkuchen

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten

Zutaten

Für eine 25er Kastenform

  • 110 g gem. Mandeln für die Version ohne Mandeln: Siehe Blogbeitrag
  • 90 g Reismehl
  • 60 g Buchweizenmehl
  • 35 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 120 g Ahornsirup
  • 100 g Vegane Mandel-Joghurt Alternative
  • 100 g ungesüßte Mandelmilch
  • 80 g Rapsöl
  • 200 g Bitterschokolade der Wahl bei mir: vegan und mit Kokosblütenzucker gesüßt
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL pflanzliche Milch
  • 40 g Schokolade der Wahl Optional, für die Deko

Anleitungen

Hinweis: Ich empfehle den Marmorkuchen vollständig bei Raumtemperatur abkühlen zu lassen und ihn im Anschluss über Nacht in den Kühlschrank zu stellen. Wenn er gut durchgekühlt ist, lässt er sich am nächsten Tag gut anschneiden.

  1. Den Ofen auf 175 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

  2. Eine 25er Kastenform mit Backpapier auslegen.

  3. Gemahlene Mandeln, Reismehl, Speisestärke, Buchweizenmehl, Natron und Backpulver vermengen.

  4. Rapsöl, 100 g Mandelmilch, Mandel-Joghurt Alternative und Ahornsirup in eine Schüssel geben und kurz verrühren.

  5. Die Schokolade über einem Wasserbad schmelzen.

  6. Die trockenen Zutaten unter die Mandelmilch-Ahornsirup Mischung rühren, bis ein leicht dickflüssiger und cremiger Teig entsteht.

  7. Den Teig in zwei Portionen aufteilen.

  8. Unter die eine Portion das ausgekratzte Mark der Vanilleschote rühren.

  9. Unter die andere Portion 3 EL Mandelmilch und flüssige Schokolade rühren. Die Schokolade sollte noch recht warm sein, damit der Teig nicht zu fest wird. Zügig rühren.

  10. Nun kann der Teig in die Kastenform gegeben werden. Vom Schokoladenteig habt ihr nun etwas mehr als vom Vanilleteig, da ja die flüssige Schokolade dazu kam.

  11. Die Hälfte vom Vanilleteig in die Kastenform geben und glatt streichen.

  12. Darauf die Hälfte vom Schokoladenteig geben und glatt streichen.

  13. Nun die andere Hälfte vom Vanilleteig darauf geben und wieder glatt streichen.

  14. Am Schluss die letzte Portion vom Schokoladenteig darauf geben und verstreichen.

  15. Nun mit einer Gabel vorsichtig den Teig verswirlen. Nicht zu viel vermengen, da man sonst die Marmoroptik nicht mehr erkennen kann. Ich swirle meist nur 2x durch den Teig.

  16. Den Kuchen für 55-60 Minuten backen. Anschließend vollständig abkühlen lassen, bevor er aus der Form gehoben wird.

  17. 40 g Schokolade der Wahl über einem Wasserbad schmelzen und den oberen Teil des fertigen Marmorkuchens dünn mit der Schokolade bepinseln.

  18. Den Marmorkuchen nach dem Abkühlen mindestens 3-4 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank stellen, bevor er angeschnitten wird.

Kommentare (4)

  • Dieser marmorkuchen ist ein Gedicht 🤤 .
    Ich hab statt der Schokolade Kakao und etwas mehr Ahornsirup verwendet .
    So so so lecker !!!

    Antworten
    • Liebe Alina, freut mich riesig, dass er dir so gut geschmeckt hat 🙂 Ganz liebe Grüße

      Antworten
  • Leider ist mein Marmorkuchen zu bröselig gewesen :'(

    Antworten
    • Liebe Sabina,
      das tut mir leid! Hast du etwas an den Zutaten verändert? Ich habe den Marmorkuchen immer über Nacht im Kühlschrank stehen, backe ihn also einen Tag vor dem Verzehr. Dann lässt er sich wunderbar schneiden und ist nicht bröselig.
      Viele Grüße,
      Fabienne

      Antworten

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